Termine

Dez
8
Mi
BeInterNett-Training zum Umgang mit Hate Speech im Netz
Dez 8 um 17:00 – 20:00

Training zum Umgang mit Hate Speech im Netz: In den Trainings entwickeln die Teilnehmenden individuelle Strategien im Umgang mit Hate Speech und lernen diese in mehreren praktischen Übungen direkt anzuwenden.

Dauer:
etwa 2 x 3 Stunden (das Training findet als 2-modulige Veranstaltung statt. Die geplante Teilnahme an nur einem Modul ist nicht möglich)

Ort:
Die Online-Plattform Zoom

Wer:
Das Training ist offen für alle Interessierten. Unsere Trainings richten sich primär an junge muslimische Erwachsene und haben einen Fokus auf antimuslimische Hate Speech. Dennoch ist das Training offen für alle, die sich für dieses Thema interessieren. Für dieses Training können sich sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen (bis sieben Personen) anmelden.

Anmeldung:
Bitte meldet euch über das Formular an. Ihr bekommt nach einigen Tagen eine Bestätigung eurer Anmeldung.

Dez
9
Do
BeInterNett-Training zum Umgang mit Hate Speech im Netz
Dez 9 um 17:00 – 20:00

Training zum Umgang mit Hate Speech im Netz: In den Trainings entwickeln die Teilnehmenden individuelle Strategien im Umgang mit Hate Speech und lernen diese in mehreren praktischen Übungen direkt anzuwenden.

Dauer:
etwa 2 x 3 Stunden (das Training findet als 2-modulige Veranstaltung statt. Die geplante Teilnahme an nur einem Modul ist nicht möglich)

Ort:
Die Online-Plattform Zoom

Wer:
Das Training ist offen für alle Interessierten. Unsere Trainings richten sich primär an junge muslimische Erwachsene und haben einen Fokus auf antimuslimische Hate Speech. Dennoch ist das Training offen für alle, die sich für dieses Thema interessieren. Für dieses Training können sich sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen (bis sieben Personen) anmelden.

Anmeldung:
Bitte meldet euch über das Formular an. Ihr bekommt nach einigen Tagen eine Bestätigung eurer Anmeldung.

Dez
12
So
„Musikalische Begegnung – Μουσική συνάντηση“. Ein Abend mit Liedern von Mikis Theodorakis
Dez 12 um 17:00

Programm
16:00 Uhr
Gespräch des ehemaligen Stern-Journalisten Jürgen Serke mit Bürgermeisterin Ioanna
Zacharaki und Museumsdirektor Jürgen Kaumkötter über seine Begegnung mit Mikis
Theodorakis und Melina Mercouri während der Obristen-Prozesse in Athen im August
1975
17:00 Uhr
Konzert des musikalischen Duos “NOTIOS ANEMOS”
ab 18:30 Uhr
Empfang und Austausch

Darüber hinaus präsentiert das Zentrum für verfolgte Künste an diesem Abend
Fotografien von Mikis Theodorakis und Melina Mercouri aus dem STERN-Fotoarchiv
der Bayrischen Staatsbibliothek.

Im August 1975 reiste der ehemalige Stern-Journalist Jürgen Serke nach Athen, um
über den Obristen-Prozess im Korydallos-Gefängnis zu berichten. Die griechische
Schauspielerin und Politikerin Melina Mercouri initiierte ein Treffen Serkes mit dem
griechischen Komponisten Mikis Theodorakis in seinem Ferienhaus in Vrachati bei
Korinth. Aufgrund seines Widerstands gegen die Militärdiktatur Griechenlands (1967-
1974) wurde Theodorakis zuerst verhaftet und lebte nach seiner Freilassung, genauso
wie Mercouri, in Frankreich im Exil. Beide kehrten nach dem Sturz der Militärdiktatur
zurück nach Griechenland und wirkten am Wideraufbau der Demokratie in ihrer Heimat
mit. Im Gespräch mit Ioanna Zacharaki, Bürgermeisterin Solingen, und Jürgen
Kaumkötter, Museumsdirektor Zentrum für verfolgte Künste, berichtet er von dem
Verlauf der Prozesse gegen die Obristen und seiner Begegnung mit Mercouri und
Theodorakis, der dieses Jahr im September verstorben ist.

Das Musikalische Duo „NOTIOS ANEMOS“ mit Marianna Sorba und
Emmanouel Manousselis nehmen die Besucher:innen mit auf eine Reise durch die
Welt der Lieber und Ballade des größten und bekanntesten griechischen Komponisten
Mikis Theodorakis. Diese beruhen auf Gedichten der bedeutendsten griechischen
Dichter, wie Epitaphios, Archipelagos, Politia, Epiphania, Kleine Kykladen, Mauthausen
und viele andere.

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@verfolgte-kuenste.de oder telefonisch unter
0212 – 25 814 18.

Auf Grund der hohen Inzidenzwerte gelten auch bei uns im Museum folgende Regelungen:
Bei Veranstaltungen in Innenräumen gilt die 2G+-Regelung: Geimpft oder Genesen + Nachweis eines aktuellen negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden). Während des Besuchs ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske) und das Einhalten der Abstandsregeln
verpflichtend.

Dez
15
Mi
Sichere Schule für Jüdinnen und Juden? Antisemitismuskritische Bildung als Schulentwicklungsaufgabe
Dez 15 um 19:00

Vortrag und Diskussion mit Florian Beer

Die Veranstaltung wird online auf unserem YouTube-Kanal gestreamt.

Hier finden Sie den Flyer zu unserer sechsteiligen Veranstaltungsreihe Antisemitismus und Schule.

Antisemitismus ist ein virulentes Problem an deutschen Schulen. Auf Schulhöfen und in Klassenzimmern wird der Ausruf “Du Jude!” als Schimpfwort gebraucht, jüdische Schüler*innen sind regelmäßigen Anfeindungen ausgesetzt und sehen sich nicht selten gezwungen, ihrer Schule den Rücken zu kehren oder sogar – wie in einem Fall aus Berlin – Deutschland gleich ganz zu verlassen. Antisemitismus als Problem betrifft jedoch nicht nur Schüler*innen. Untersuchungen zeigen, dass antisemitische Stereotype auch in Unterrichtsmaterialien verbreitet werden. Antisemitismus macht aber auch vor Lehrkräften nicht Halt. Die Mutter des Attentäters von Halle, eine Ethik-Lehrerin an einer Grundschule, sagte kurz nach der Tat über ihren Sohn: “Er hat nichts gegen Juden in dem Sinne. Er hat was gegen die Leute, die hinter der finanziellen Macht stehen – wer hat das nicht?” Dieses Zitat steht sinnbildlich dafür, wie verbreitet antisemitische Denkmuster sind, auch wenn sich heutzutage kaum noch jemand selbst als Antisemit beschreiben würde. Was aber muss geschehen, damit eine Schule eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden werden kann? Florian Beer nimmt vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse die Herausforderungen in den Blick, denen sich Schule als Gesamtsystem stellen muss, wenn sie eine nachhaltige antisemitismuskritische Bildungsarbeit verwirklichen will. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen soll diskutiert werden, unter welchen Bedingungen eine “Schule ohne Antisemitismus” möglich sein kann.

Florian Beer ist Oberstudienrat für Geschichte/Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaft an einem Weiterbildungskolleg im Ruhrgebiet und pädagogischer Mitarbeiter bei SABRA, der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit – Beratung bei Rassismus und Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Dez
17
Fr
Solinger Demokratiekonferenz „Was ist da los?!“
Dez 17 um 16:00

Die Stadt Solingen und das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises laden herzlich zur etwas anderen Demokratiekonferenz 2021 ein.

Über 160.000 Menschen aus rund 140 Nationen leben in Solingen. Wir waren unterwegs, um herauszufinden, was Dich, was die Menschen, was Solingen bewegt. Wir präsentieren Dir darauf viele verschiedene Antworten auf diese Fragen. Wir freuen uns zudem auf spannende Studiogäste, Livemusik, die Verleihung des Silbernen Schuhs sowie deine Meinungen und Ideen für Solingen.

Neben dem Livestream wird eine Teilnahme per Zoom möglich sein.

Schalt‘ ein: 17. Dezember, 16 Uhr, live auf wasistdalos.solingen.de.

Dez
21
Di
Immer wieder “Friedrich” – Kritische Anmerkungen zu einem unguten Jugendbuch
Dez 21 um 19:00

Vortrag und Diskussion mit Dr. Ulrike Schrader

Die Veranstaltung wird online auf unserem YouTube-Kanal gestreamt.
Hier finden Sie den Flyer zu unserer sechsteiligen Veranstaltungsreihe Antisemitismus und Schule.

Seit den 1960er Jahren erlebt das Jugendbuch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter eine ungebrochene Popularität als Lektüre im Deutschunterricht der 6. und 7. Klassen. Viele Kinder und Jugendliche kamen – und kommen – so zum ersten Mal mit dem Thema Nationalsozialismus in Kontakt. Dabei haben ausgewiesene Literaturwissenschaftler das Buch schon in den 1980er Jahren scharf kritisiert und unter anderem auf die mehr oder weniger verborgenen Klischees und Entlastungsstrategien dieses Textes aufmerksam gemacht. Der Abend widmet sich einer kritischen Analyse dieses Schulbuchklassikers. Wie werden Juden und die jüdische Religion dargestellt? Welches Bild der deutschen Mehrheitsbevölkerung wird hier gezeichnet? Wie funktioniert dieser Text und wie haben wir ihn heute zu bewerten? Und nicht zuletzt: Welche Alternativen gibt es?

Dr. Ulrike Schrader, seit 1994 Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Wuppertal, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Kinder- und Jugendliteratur zu den Themen Nationalsozialismus und Judentum.