SOLINGEN STEHT für Grundrechte und Sichere Häfen!

Zwischenzeitlich waren bis zu 500 Besuchern auf der Seite von Bunt statt Braun zu sehen. Foto: Daniela Tobias

Das Bündnis „Solingen ist Bunt statt Braun“ hat am letzten August-Wochenende Hunderte Solingerinnen und Solinger auf die Straße gebracht. Am Freitag, 30. August hieß es mit „SOLINGEN STEHT für Grundrechte“ gegen die rechtsextreme und islamophobe Hetze von Michael Stürzenberger und „Pax Europa“ mit einem siebenstündigen, kunterbunten Kultur-Programm Stellung zu beziehen, während am Samstag, 31. August bei „SOLINGEN STEHT für Sichere Häfen“ die Forderungen der Seebrücke zum Engagement von Kommunen und deren Einflussmöglichkeiten auf die Flüchtlingspolitik der EU diskutiert wurden.

Am Freitag traten nicht nur Künstlerinnen und Künstlern wie Enissa Amani, Notyzze, Em Brass und See you unentgeltlich auf, um die Botschaft von „Bunt statt Braun“ zu unterstützen, auch die drei Oberbürgermeister aus Wuppertal, Remscheid und Solingen, Andreas Mucke, Burkhard Mast-Weisz und Tim Kurzbach, gaben am Neumarkt gemeinsam ein Statement für Toleranz und Zusammenhalt im Bergischen Städtedreieck ab. Das war ein genauso starkes Zeichen, wie der überparteiliche Appell von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und BfS gegen die islamfeindliche Kundgebung der AfD, auf der gegen den Moschee-Neubau der Solinger Ditib-Gemeinde gehetzt wurde.

Ein ausführlicher Bericht und Fotos finden sich auf der Webseite von „Solingen ist Bunt statt Braun“.

Auch am Samstag fanden sich wieder über 200 Teilnehmer zu einer Neuauflage der „Seebrücke“ am Fronhof ein, um in einer moderierten Gesprächsrunde die Forderung zu erneuern, die Stadt Solingen möge sich stärker für die Aufnahme von aus Seenot gerettete Menschen zu engagieren. Horst Koss berichtete dabei von seinem Besuch im Camp Moria auf Lesbos und Superintendentin Dr. Ilka Werner von der Initiative des Evangelischen Kirchenkreises das direkte Gespräch mit den Parteien im Solinger Stadtrat zu suchen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach betonte, dass die Forderung nach „Sicheren Häfen“ nur umsetzbar seien, wenn viele dahinterstehen und auch praktische Unterstützung anbieten.

Ein ausführlicher Bericht und Fotos finden sich auf der Webseite von „Solingen ist Bunt statt Braun“.