Gedenken und Eröffnung: Solingen erinnert an die Opfer der Novemberpogrome 1938

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Das Solinger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage lädt herzlich ein, an den Gedenkveranstaltungen zum 87. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Gedenken an die Opfer, sondern auch die Eröffnung des Max-Leven-Zentrums, das als neuer Ort der Erinnerung und Aufklärung an die NS-Zeit und die Solinger Arbeiterbewegung erinnert.

Zentrale Gedenkveranstaltung am 10. November

Am Montag, 10. November 2025, findet um 13:30 Uhr am ehemaligen Standort der Synagoge (Gymnasium Schwertstraße) die zentrale Gedenkveranstaltung statt. Mit Beiträgen und Gebeten des Geschichts-Leistungskurses des Gymnasiums, Oberbürgermeister Daniel Flemm, Leonid Goldberg (Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde) und Rabbiner Chaim Kornblum wird der Opfer gedacht. Anschließend führt ein Mahngang zur Stadtkirche, wo ein Programm mit Superintendentin Dr. Ilka Werner, dem Jugendstadtrat, dem Max-Leven-Zentrum und dem Chor „Voices“ stattfindet.
>>> Flyer Gedenken Novemberpogrome 2025 (PDF)

Eröffnung des Max-Leven-Zentrums

Am Sonntag, 2. November 2025, öffnet das Max-Leven-Zentrum in der Max-Leven-Gasse 7 erstmals seine Türen. Von 11 bis 17 Uhr können Interessierte den neuen Gedenkort besichtigen, der am Wohn- und Todesort des jüdischen Kommunisten und Kulturredakteurs Max Leven entsteht. Leven wurde in der Pogromnacht 1938 erschossen. Das Zentrum will die sowie die NS-Zeit ins öffentliche Bewusstsein rücken. Künftig ist es sonntags von 11 bis 14 Uhr und mittwochs von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Gruppenbesuche können individuell unter mlz@solingen.de vereinbart werden.

Ausstellung und Filmvorführung

Am Wochenende, 8. und 9. November 2025, zeigt das Max-Leven-Zentrum in der Evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Ohligs (Wittenbergstraße) die Ausstellung „Keine Zeit für Tränen – Die . Am Samstagabend wird um 19 Uhr der Film „One Life“ gezeigt, der die thematisiert. Am Sonntag folgt um 10:15 Uhr ein und der .