Starke Frauen: Mascha Kaléko (1907-1975)

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Starke Frauen: Mascha Kaléko (1907-1975)

Als Golda Malka Aufen 1907 in Galizien geboren, verschlägt es Mascha mit ihrer Familie in den 20er Jahren nach Berlin, wo die selbstbewusste junge Dichterin Anschluss an die literarische Bohéme im Romanischen Café findet. Der erfolgreiche Erstling der jüdischen Lyrikerin erscheint ausgerechnet im Januar 1933 – fünf Jahre später wird sie gerade noch rechtzeitig mit Mann und Sohn in die USA emigrieren. 1966 siedelt die Familie nach Israel über, wo Mascha Kaléko aber nie richtig heimisch wird. Das Nachkriegs-Deutschland bleibt ihr suspekt; sie stirbt 1975 in Zürich und avanciert posthum zu einer der erfolgreichsten Dichterinnen deutscher Sprache.

Es handelt sich um eine Folge der seit 2018 stattfindenden VHS-Reihe „Starke Frauen“ mit Journalistin Stefanie Mergehenn.