Gedenken an die Deportation Solinger Sinti 1943
Dienstag, 3. März um 16:30 Uhr, Mühlenplatz und Freitag, 06. März 2026 um 19:00 Uhr, Walder Stadtsaal
Am 3. März 1943 wurden mindestens 60 Solinger Sinti vom Bahnhof Ohligs aus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert. 83 Jahre später erinnern Stadt und Zivilgesellschaft mit zwei Veranstaltungen an das Schicksal der Opfer.
Die zentrale Gedenkveranstaltung beginnt am Dienstag, 3. März 2026, um 16:30 Uhr auf dem Mühlenplatz. Nach Redebeiträgen des Solinger Appells und der Sinti Allianz Deutschland schließt sich ein Mahngang durch die Solinger Innenstadt an. Dieser endet am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma an der Korkenziehertrasse. Dort sprechen Oberbürgermeister Daniel Flemm sowie Roman Franz vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma. Teilnehmende haben die Möglichkeit Rosen niederzulegen. Zum Schluss folgt der Beitrag einer Schülerin der Friedrich-Albert-Lange-Schule sowie die Enthüllung einer Infostele des Max-Leven-Zentrums am Denkmal.
Im Kontext des Gedenkens ist für Freitag, 6.März, eine weitere Veranstaltung geplant: Um 19:00 Uhr findet im Walder Stadtsaal ein Jazzkonzert mit David Riter & Trio, Sandro Roy und der WaWau Adler Group statt. Der Eintritt ist frei.
Veranstalter sind das Kommunale Integrationszentrum Solingen und das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, Gemeinsam mit weiteren Initiativen aus der Zivilgesellschaft rufen sie dazu auf, der Opfer zu gedenken der Diskriminierung von Sinti und Roma in der heutigen Zeit entgegenzutreten.







