Die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kriegsgefangenenpolitik der Wehrmacht und die Frage, inwieweit diese völkerrechtlichen Vorschriften beachtet wurden, werden beleuchtet. Zwar erließ die Wehrmacht die Richtlinien zur Behandlung Gefangener gemäß den Bestimmungen des Genfer Abkommens, tatsächlich schuf sie aber von Anfang an eine Rangordnung unterschiedlicher Rechte und Rechtssicherheit für die verschiedenen Gefangenengruppen. Diese Praxis gipfelte in der verbrecherischen Behandlung der rund 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen in deutscher Hand ab Juni 1941, von denen zwischen 2,5 und 3,3 Millionen ums Leben kamen. Deren Schicksal in den Lagern und beim Arbeitseinsatz im Reichsgebiet gilt das Hauptaugenmerk des Vortrags. Abschließend soll skizziert werden, aus welchen Gründen sich Politik, Gesellschaft und Geschichtswissen-schaft nicht nur in den Nachfolgestaaten des „Dritten Reiches“, sondern auch in der Sowjetunion lange Zeit mit diesem Thema nicht befasst haben.
Referent: Dr. Jörg Osterloh – Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt
Dr. Jörg Osterloh ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Hannover und promovierte 2004 mit einer Studie über die nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland an der TU Dresden.
Leitung: Pfarrer Thomas Förster, Synodalassessor
Zu dieser Gedenkveranstaltung laden ein:
Evangelischer Kirchenkreis Solingen, Evangelische Kirchengemeinde Ohligs, Evangelisches Schulreferat Solingen, Katholisches Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid

Die israelisch-palästinensische Friedensinitiative „Combatants for Peace (CfP)“ setzt sich gewaltfrei für ein Ende der israelischen Besatzung in Palästina ein. Sie wurde 2006 von ehemaligen israelischen SoldatInnen und palästinensischen KämpferInnen gegründet. Sie sind davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, um die ewige Spirale aus Hass und Gewalt zu durchbrechen: Am Anfang muss die direkte Begegnung auf Augenhöhe stehen und die Bereitschaft, den anderen zu sehen, zu hören und ernst zu nehmen.
Zwei CfP-Aktivisten berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und stellen ihre Arbeit bei den Combatants for Peace vor.
Hinweis: Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt .Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Unterstützung der Arbeit wird gebeten.
Referenten:
- Ahmed Helou (Palästina),
- Nahoum Oltchik (Israel)
Termin: Montag, 2. März 2020, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Jugendkirche Mangenberg, Sandstr. 30, 42655 SG

Am kommenden Freitag, 8. Mai 2020, jährt sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Evangelische Kirchenkreis und die Kirchengemeinde Dorp laden zu einer Online-Veranstaltung ein. „Frieden ist kein Traum – Online-Abendandacht zum 75. Jahrestag des Kriegsendes“ lautet der Titel des Angebots mit Worten, Pantomime, Musik und Gebet, das am kommenden Freitag ab 20.00 Uhr in der Dorper Kirche aufgenommen und live über den Youtube-Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp zu sehen sein wird.
Die Friedensandacht ist über klingenkirche.de und evangelisch-dorp.de zu erreichen oder direkt auf Youtube unter den Suchbegriffen „evangelisch dorp“ auffindbar. Sie wird im Anschluss noch eine Zeit lang weiter abrufbar sein.
Mitwirkende sind Superintendentin Dr. Ilka Werner, Kreiskantorin Stephanie Schlüter, Diakon Waldemar Schmalz, Presbyterin Gabriele Bergfeld, die Musiker und Musikerinnen Rebekka Nicolini, Maren Weber und Marcus Nicolini sowie die Pfarrer Joachim Römelt und Thomas Förster.

19. internationales Kultur- und Umwelltfest
Dieses Jahr ist alles anders…
und dennoch: viele Engagierte und unser Orga-Team, möchten das Fest auch in diesem Jahr auf Grund der Corona-Pandemie nicht einfach untergehen lassen.
Wir möchten Sie daher einladen, „Leben braucht Vielfalt“ in Form einer Aktion sichtbar und hörbar zu machen. Dann wird auch das Kulturfestival „48 h“ an den Clemens-Galerien stattfinden, dessen Motto „Kunst und Kultur sind bunt, vielfältig und weltoffen“ perfekt zu uns passt.
- Ab 12:30 Uhr
können Plakate mit der Aufschrift „Leben braucht Vielfalt bedeutet für mich….“ mit Ihren eigenen Botschaften, Logos oder Bildern gestaltet und vervollständigt werden. Die Plakate stellen wir zur Verfügung! - Ca. um 15 Uhr
wollen wir uns am Fronhof für Vielfalt und Nachhaltigkeit versammeln, natürlich auf Abstand und gerne mit kreativ gestalteter Mund-Nasen-Bedeckung. Dort spielt dann die Trommelgruppe Kanguka und wir haben die Chance, uns mal wieder zu sehen und uns vielleicht ein wenig zu afrikanischen Rhythmen zu bewegen.
Kommen Sie bunt! Kommen Sie vielfältig! Vielleicht haben Sie auch Lust, mit Ihren Folklore-Trachten zu kommen! Kommen Sie mit bunten Schirmen oder anderen Accessoires!
Der Oberbürgermeister wird eine kurze Ansprache halten und um 16 Uhr endet die Aktion.
Haben Sie Interesse? Machen Sie mit?
Verbindliche Anmeldung bis
23. August 2020
Dr. Franka Bindernagel
Fon 290-2100
f.bindernagel@solingen.de
Teilen Sie uns mit, ob Sie teilnehmen und möglichst auch, wer sonst noch aus Ihrem Verein oder Ihrer Einrichtung teilnehmen möchte.
Wir benötigen diese Informationen für die organisatorische Vorbereitung der Aktion und freuen uns auf Ihr Kommen!
Sollten sich jedoch zu wenige Interessenten anmelden, behalten wir uns vor, die Aktion abzusagen.
Das Fest ist eine Veranstaltung des Zuwanderer- und Integrationsrates, des Agenda-Teams und des Stadtdienstes Integration. Gemeinsam mit den vielen Solinger Vereinen und Einrichtungen, die sich für Vielfalt, Bildung, Klima und Nachhaltigkeit engagieren, feiern wir im Jahr 2020 in kleinem Rahmen, um den Corona-Schutzbestimmungen zu entsprechen.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die jüdischen Händlerinnen und Händler an der Düsseldorfer Straße fester Bestandteil des aufstrebenden Ohligser Zentrums. Manufakturwaren, Weißwaren, Spielwaren, Herrenmode und Stahlwaren gehörten zu ihrem Sortiment. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden sie am 1. April 1933 mit dem Boykott jüdischer Geschäfte sehr schnell zum Ziel der antisemitischen NS-Propaganda. Einige trafen rechtzeitig Vorkehrungen Deutschland zu verlassen, andere flohen nach der Pogromnacht 1938 mit ihrer letzten Habe, für manche war es schließlich zu spät. Sie wurden in den Osten deportiert und ermordet.
Der Vortrag von Daniela Tobias zeichnet die Eskalation der Verfolgung, die schwindenden Handlungsoptionen der Betroffenen und schließlich die Vernichtung jüdischen Lebens an der Düsseldorfer Straße nach.
Mittwoch, 27. Januar 2021, 19.30 Uhr
Von Ohligs nach Auschwitz – Die schrittweise Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Händler*innen von der Düsseldorfer Straße
Vortrag von Daniela Tobias, Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. und Stadtarchiv Solingen
Online (Videoplattform „Zoom“, Zugangsdaten finden Sie am Ende dieser Seite)
Daniela Tobias ist Vorsitzende des Vereins „Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.“, der es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Arbeiterbewegung vor und während der Zeit des Nationalsozialismus, die Verfolgung und verschiedenen Formen des Widerstands während der NS-Zeit in Solingen mit Bezug ins Bergische Land und die Erinnerung an die Solinger Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust wach zu halten. Dazu bereitet der Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt Solingen und der Stadt-Sparkasse Solingen an der Max-Leven-Gasse eine Bildungs- und Gedenkstätte vor, die in den Räumen des noch zu errichten Sparkassen-Neubaus ihren Ort haben wird. Bis zur Eröffnung der dortigen Dauerausstellung und eines damit verbunden pädagogischen Programms zeigt der Verein die Ausstellung „Solingen im Nationalsozialismus“. Wegen der aktuellen Einschränkungen wird die Ausstellung zurzeit im Internet veröffentlicht. Der Evangelische Kirchenkreis Solingen ist Mitglied des Vereins.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins „Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.“ und des Evangelischen Kirchenkreises Solingen.
ZUGANGSDATEN zur Online-Veranstaltung am 27. Januar 2021
Meeting-ID: 940 9278 0741
Kenncode: 107440
https://ekir.zoom.us/j/94092780741?pwd=anBicnRLMVcwYzBQb3JxVDI2Tm5Pdz09

Dieses Jahr ist immer noch alles anders…
und dennoch: Viele Engagierte möchten das Fest auch in diesem Jahr trotz der schwierigen Situation nicht einfach untergehen lassen.
Wir möchten Sie daher einladen, „Leben braucht Vielfalt“ an einem anderen Ort zu erleben. Der Walder Stadtpark ist dafür bestens geeignet. Unter dem Motto „Offen und bunt“ werden sich die Stände dort weitläufig verteilen.
Es gibt Essen „to go“ aus aller Welt. Auf der Konzertmuschel im Walder Stadtpark treten mehrere Künstlerinnen und Künstler auf, darunter die Trommelgruppe Kanguka und der bolivianische Musiker Edgardo Rodo. Für Kinder gibt es Spiel- und Mitmachangebote. Stände informieren über den fairen Handel und bieten Fair-Trade-Kleidung an.
Ein weiterer Stand zeigt Insektenhotels zum Selberbauen. Um 18 Uhr startet der Konzertabend mit der Gypsy-Jazz-Musik von Justin Geisler’s Django-Legacy, gefolgt von der Christiano-Gitano-Band. Der Abend klingt mit einer Jam-Session aus. Wer einen Stand aufstellen oder sich am Bühnenprogramm beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 11. August 2021 anmelden. E-Mail: c.elsner-overberg@solingen.de.
Das Fest ist eine Veranstaltung des Zuwanderer- und Integrationsrates, des Agenda-Teams und des Stadtdienstes Integration. Gemeinsam mit den vielen Solinger Vereinen und Einrichtungen, die sich für Vielfalt, Bildung, Klima und Nachhaltigkeit engagieren, wird im Jahr 2021 im kleinen Rahmen gefeiert, um den Corona-Schutzbestimmungen zu entsprechen.
Bei der Pfingstwerkstatt KIRCHEnMORGEN des evangelischen Kirchenkreises geht es um die Zukunft der Kirche. Es sind explizit auch kirchenferne und kirchenkritische Menschen angesprochen. In den Werkstätten werden unter anderem Themen wie Rassismuskritik, Nachhaltigkeitsengagement und Biographiearbeit behandelt.
Der Einladungstext:
Herzliche Einladung zu KIRCHEnMORGEN!
So sicher wie das ‚Amen‘ in der Kirche! So sagt man, wenn etwas zweifelsfrei eintreffen wird. Und ja, das ‚Amen‘ bleibt sicher in der Kirche, aber fast alles andere ist in Bewegung und Veränderung.
An dieser Bewegung können Sie teilhaben und diese Veränderung können Sie mitbestimmen – wenn Sie bei KIRCHEnMORGEN mitmachen.
Denn KIRCHEnMORGEN ist eine große Kirchenwerkstatt über Pfingsten vom 3.- 5.6.22 in Solingen: An elf Orten über die Stadt verteilt wird an der Kirche für morgen gebaut – mal mit biographischem, mal mit gesellschaftlichem, mal mit kirchlichem Schwerpunkt. Aber immer so, dass es auf das ankommt, was die Teilnehmenden mitbringen: Ideen, Kritik, Neugier, Begeisterung! Sagen Sie uns, was die Kirche Ihrer Meinung nach hören müsste – und bauen Sie mit an einer Gestalt der Kirche, die in unsere Zeit passt!
Zum Anmelden einfach auf kirchenmorgen.de eine oder zwei Werkstätten aussuchen, Formular ausfüllen und absenden – fertig!
Heißes Thema, coole Werkstatt – wir laden dich herzlich ein, beim KIRCHEnMORGEN gemeinsam mit uns über Rassismus nachzudenken und zu fragen, warum es in unserer Gesellschaft viel mehr Diversität zu geben scheint als in unseren eigenen kirchlichen Reihen.
Mit
– Impulsen von Sarah Vecera (Autorin des Buches „Wie ist Jesus weiß geworden?“) und Mitgliedern der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft Wuppertal (Erprobungsraum der EKiR)
– inspirierenden Diskussionen und Gesprächen zu Rassismus und Kirche
– Musik von Judy Bailey und der Band der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft
– Inspirationen für Praxis und erste Schritte einer rassismuskritischen Kirche
Am Samstagnachmittag werden Judy Bailey und Patrick Depuhl unsere Werkstatt mit ihrer Konzertlesung „Das Leben ist nicht schwarz-weiß“ bereichern. Ihre Songs und Texte sind eine erfrischende Einladung, die Perspektive zu wechseln und mutig und kritisch auf die eigenen eigenen blinden Flecken zum Thema Rassismus zu schauen. Ein wichtiger erster Schritt, um unseren Traum von einer rassismuskritischen Kirche gemeinsam in die Tat umzusetzen.
Samstag, 4. Juni und Sonntag, 5. Juni, jeweils 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Ebbtron, Dunkelnberger Straße 39, 42697 Solingen
Info & Anmeldung: Wolfgang Arzt, Diakonisches Werk, Tel. 0176 48083518
Der Eintritt ist kostenfrei. Samstag und Sonntag bauen aufeinander auf, Teilnahme an einem Tag ist dennoch möglich.



Das Vorbereitungsteam: Wolfgang Arzt, Solingen; Karin Ebbinghaus, Wuppertal; Jonathan Hong, Wuppertal; Ulrike Kilp, Wuppertal; Daniel Njikeu, Internationale Evangelische Gemeinschaft (IEG) Wuppertal; Matthias Schmid, Remscheid, Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene (RIO); Lukas Schrumpf, Solingen; Sarah Vecera, Essen, Vereinte Evangelische Mission (VEM)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Pfingstwerkstatt KIRCHEnMORGEN.
Heißes Thema, coole Werkstatt – wir laden dich herzlich ein, beim KIRCHEnMORGEN gemeinsam mit uns über Rassismus nachzudenken und zu fragen, warum es in unserer Gesellschaft viel mehr Diversität zu geben scheint als in unseren eigenen kirchlichen Reihen.
Mit
– Impulsen von Sarah Vecera (Autorin des Buches „Wie ist Jesus weiß geworden?“) und Mitgliedern der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft Wuppertal (Erprobungsraum der EKiR)
– inspirierenden Diskussionen und Gesprächen zu Rassismus und Kirche
– Musik von Judy Bailey und der Band der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft
– Inspirationen für Praxis und erste Schritte einer rassismuskritischen Kirche
Am Samstagnachmittag werden Judy Bailey und Patrick Depuhl unsere Werkstatt mit ihrer Konzertlesung „Das Leben ist nicht schwarz-weiß“ bereichern. Ihre Songs und Texte sind eine erfrischende Einladung, die Perspektive zu wechseln und mutig und kritisch auf die eigenen eigenen blinden Flecken zum Thema Rassismus zu schauen. Ein wichtiger erster Schritt, um unseren Traum von einer rassismuskritischen Kirche gemeinsam in die Tat umzusetzen.
Samstag, 4. Juni und Sonntag, 5. Juni, jeweils 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Ebbtron, Dunkelnberger Straße 39, 42697 Solingen
Info & Anmeldung: Wolfgang Arzt, Diakonisches Werk, Tel. 0176 48083518
Der Eintritt ist kostenfrei. Samstag und Sonntag bauen aufeinander auf, Teilnahme an einem Tag ist dennoch möglich.



Das Vorbereitungsteam: Wolfgang Arzt, Solingen; Karin Ebbinghaus, Wuppertal; Jonathan Hong, Wuppertal; Ulrike Kilp, Wuppertal; Daniel Njikeu, Internationale Evangelische Gemeinschaft (IEG) Wuppertal; Matthias Schmid, Remscheid, Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene (RIO); Lukas Schrumpf, Solingen; Sarah Vecera, Essen, Vereinte Evangelische Mission (VEM)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Pfingstwerkstatt KIRCHEnMORGEN.











