
4. Solinger Armutskonferenz: Gemeinsam gegen soziale Ungerechtigkeit
Die Solinger Armutskonferenz geht in die vierte Runde! Mit Vorträgen, Diskussionen und einem „Markt der Möglichkeiten“ bietet sie Raum für Austausch und Engagement. Zahlreiche Initiativen stellen ihre Arbeit vor – von Obdachlosenhilfe bis Jugendberatung.
📅 Donnerstag, 3. April 2025
🕔 17:00 – 19:00 Uhr
📍 Clemenszentrum, Goerdelerstraße 74

Wie können wir Jugendliche besser für das Thema sensibilisieren und aktiv einbinden? Diese zentrale Frage steht im Fokus des nächsten Treffens der Fachgruppe Antiromaismus – Antiziganismus.
Die Fachgruppe setzt sich langfristig dafür ein, ein diskriminierungsfreies Miteinander zu fördern.Beim kommenden Treffen möchten wir uns insbesondere darauf konzentrieren, wie Jugendliche besser erreicht und für das Thema sensibilisiert werden können. Das Treffen bietet Raum für Austausch, kreative Ideen und konkrete Ansätze, um junge Menschen aktiv einzubinden.
Termin: Montag, 26. April 2025, 16:30 Uhr
Bei Interesse oder für weitere Informationen melden Sie sich gerne unter: kristiina.albrecht@diakonie-solingen.de.
Die Fachgruppe freut sich auf Ihre Teilnahme und Ihr Engagement!
Das Zentrum für verfolgte Künste präsentiert die erste monografische Ausstellung von Marian Ruzamski außerhalb Polens: „Marian Ruzamski – Kunst der Erinnerung“. Die Ausstellung würdigt das Werk des polnischen Malers und Shoah-Zeugen, der 1943 nach Auschwitz deportiert wurde und 1945 in Bergen-Belsen starb. Seine in Auschwitz entstandenen Werke sind ein stiller Widerstand gegen das Vergessen und Ausdruck der Hoffnung in Zeiten der Dunkelheit.
Zur Eröffnung wird herzlich eingeladen:
8. Mai 2025, 18:00 Uhr
Zentrum für verfolgte Künste, Solingen
Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. lädt am 23. Mai 2025, von 9:30 bis 16 Uhr ein zum Fachtag „Antisemitismus und Schule: Wie gehen wir mit Israelfeindschaft in pädagogischen Kontexten um?“. Der Fachtag findet an der Universität zu Köln (Gebäude 906, Raum S180 (906/EG/0.19), Herbert-Lewin-Straße 10, 50931 Köln) statt.
Infolge des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023, des Krieges der israelischen Armee gegen die Terrororganisation und einem dramatisch erstarkten Antisemitismus auch in Deutschland und NRW wurde an Bildungsinstitutionen erneut ein großer Bedarf deutlich, die Themenfelder Nahostkonflikt und Antisemitismus professionell zu bearbeiten. Wie also in der Schule über den Nahostkonflikt sprechen und Schüler:innen für Antisemitismus sensibilisieren? Als Grundlage für diese Fragen dienen bei dem geplanten Fachtag die beiden neu erschienenen Bücher „Bildungsarbeit gegen Antisemitismus“ und „Israelbezogener Antisemitismus, der Nahostkonflikt und Bildung“, die sowohl kurze inhaltliche Annäherungen als auch pädagogische Handreichungen für pädagogische Fachkräfte anbieten. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Fachtag mit Forschungsergebnissen sowie Erkenntnissen und Problemlagen aus der pädagogischen Praxis.
Anmeldungen werden erbeten unter: anmeldung@koelnische-gesellschaft.de
Der Fachtag wird in Kooperation mit SABRA, dem Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfL) und dem Lehrbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung durch durch geführt.

Antisemitismus, Israel und der Nahostkonflikt
Auch 80 Jahre nach der millionenfachen Ermordung von Jüdinnen und Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und dessen Kollaborateure prägt Antisemitismus den Alltag von Jüdinnen und Juden in Deutschland. Insbesondere in Phasen der militärischen Eskalation des sogenannten Nahostkonflikts, verschärft sich die Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden dramatisch. Im Vortrag erfahren Sie, woher Antisemitismus kommt, wie er sich in der Gegenwart verändert hat und warum er noch immer so verbreitet ist. Anschließend möchten wir diskutieren, warum über Israel so emotional und zuweilen einseitig gesprochen wird und warum Jüdinnen und Juden in Deutschland immer wieder zum Ziel von „Israelkritik“ werden.
Sebastian Werner ist Politikwissenschaftler und stellvertretender Geschäftsführer der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Dort ist er in seit vielen Jahren in verschiedenen Bildungs- und Beratungsprojekten gegen Antisemitismus tätig.
Anmeldungen: ada@diakonie-leverkusen.de

Der Tag des Anschlags vom 23. August jährt sich zum ersten Mal. Wir haben in der Stadt in diesem Moment Zusammenhalt gezeigt und uns diesen einander versprochen. Daher möchten wir an diesem traurigen Tag an alle Opfer der Tat gedenken – mit allen Solingerinnen und Solingern.
Auch wenn die Bilder, Emotionen und Erinnerungen an diesen Tag stets präsent sind, schmerzen sie zu besonderen Anlässen wie Jahres- und Gedenktagen noch mehr. Wir haben uns in den Tagen nach der Tat einander Zusammenhalt versprochen, ein Versprechen, das wir neben dem Gedenken an die Opfer erneuern wollen am
Samstag, den 23. August 2025
ab 13:00 Uhr
auf dem Fronhof
Lassen Sie uns zum 1. Jahrestag Seite an Seite stehen und so im Moment des Gedenkens auch ein Signal des Mutes und der Geschlossenheit senden. Die Gedenkveranstaltung wurde von der Stadt Solingen gemeinsam mit dem evangelischen Kirchenkreis organisiert und musikalisch von Musikern der Bergischen Symphoniker begleitet.
Gäste
Ihr Kommen haben angekündigt
- Hendrik Wüst
Ministerpräsident des Landes NRW - Mona Neubaur
Stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW - Herbert Reul
Minister des Inneren des Landes NRW - Josefine Paul
Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW - Nathanael Liminski
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes NRW - Roland Weber
Bundesopferbeauftragter - Dr. Barbara Haliza
Beauftragte für den Opferschutz des Landes NRW
Nach Ansprachen des Oberbürgermeisters Tim Kurzbach und des Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wird Superintendentin Dr. Ilka Werner zu einem geistlichen Impuls einladen.
Foto von Brett Sayles: https://www.pexels.com/de-de/foto/beleuchtete-stumpenkerze-1871130/
„Solingen gegen Antisemitismus“ – unter diesem Motto fand am 14. Mai 2018 der erste Kippa-Tag in der Klingenstadt statt. Und weil wir Solingerinnen und Solinger nicht kapitulieren wollen vor dem wachsenden Antisemitismus, vor Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit, laden wir – die Jüdische Kultusgemeinde Bergisch Land, der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona und die Stadt Solingen – auch in diesem Jahr zum Kippa-Tag auf den Walter-Scheel-Platz ein.
Programm
Ansprachen:
– Tim-O. Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
– Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Bergisch Land
– Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen
– Gabriela Lauenstein, Vorsitzende des Freundeskreises Ness Ziona
Musikalische Umrahmung:
Asghar Fallah Babai (Kemençe)
Stephanie Schlüter (Piano)
Rebekka Nicolini (Querflöte)
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Die aktuellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2023 wurden bundesweit 4.782 antisemitische Vorfälle dokumentiert – ein Anstieg um fast 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 stieg die Zahl antisemitischer Straftaten dramatisch an, allein zwischen Oktober und Jahresende gab es im Durchschnitt 32 Vorfälle pro Tag. In Nordrhein-Westfalen wurden 547 antisemitische Straftaten gezählt, in ganz Deutschland 5.164.
Diese Zahlen sind nicht nur Statistik – sie spiegeln eine reale Bedrohung für Jüdinnen und Juden wider. Viele erleben tagtäglich Einschüchterung, Bedrohung oder Gewalt. Deshalb ist es dringlicher denn je, Solidarität zu zeigen und deutlich zu machen: Antisemitismus hat in Solingen keinen Platz!
Der Kippa-Tag ist ein öffentliches Statement für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass wir nicht schweigen, wenn Hass laut wird, sondern entschlossen dagegen stehen. Jede und jeder kann durch die Teilnahme ein Zeichen setzen und damit dazu beitragen, unsere Demokratie und ein friedliches Miteinander zu stärken.
Kommt vorbei, seid Teil des 8. Kippa-Tags und zeigt Haltung!
An rund 60 Informations-, Aktions- und Essensstände wird in der Innenstadt das bunte Leben Solingens widergespiegelt.
Passend zum diesjährigen Motto sind die Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, an den verschiedenen Ständen Pappkartons zu der Frage „Was uns verbindet“ zu gestalten und ins Gespräch zu kommen.
Gegen 15 Uhr wird das Ergebnis vor der Bühne am Fronhof im Zeichen des „Zusammenhalts“ zu einem Bauwerk errichtet.
Am Fronhof haben Sie zudem die Möglichkeit sich während des Festes an verschiedenen Aktionen zu beteiligen. Angeleitet durch die Tattoo-Studio- Inhaberin Angela Mengel wird auf einer 3x2m großen Leinwand ein Kunstwerk zu der Frage „Was hält uns zusammen?“ kreiert.
Das Kommunale Integrationszentrum und der Stab Nachhaltigkeit werden großformatige Blumen aus Papier gestalten und bemalen.
Die Trommelgruppe Kanguka feiert ihr 20-jähriges Bestehen, welches mit dem Fest begonnen hat, und bietet Trommelworkshops für Klein und Groß an.
Kommen Sie vorbei, beteiligen Sie sich gerne und sagen Sie es weiter!!!
Gemeinsam mit vielen beteiligten Solinger Vereinen und Einrichtungen wird ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Beine gestellt.
Neben den Infos bieten die Stände auch Speisen aus aller Welt an.

Referent:innen: Tabea Böker und Fadl Speck (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.)
Die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und der anhaltende Krieg im Nahen Osten wirken tief in gesellschaftliche und pädagogische Räume hinein. Sie werfen grundlegende Fragen für die (politische) Bildungsarbeit auf – insbesondere im Hinblick auf emotionale Dynamiken, unterschiedliche Bezugsrahmen sowie Spannungsfelder in verschiedenen Gruppen. Relevant ist die Frage, wie eine pädagogische Praxis auf emotionalisierte und polarisierende Themen reagieren kann, ohne dabei die Komplexität des sogenannten Nahostkonflikts oder Ansätze der Antisemitismus- wie Rassismuskritik aus dem Blick zu nehmen.
Das Methodenlabor widmet sich der Frage, wie wir mit emotional aufgeladenen Situationen umgehen können, ohne in Polarisierung oder Sprachlosigkeit zu verfallen. Die Teilnehmenden erproben konkrete Methoden, die Emotionen zum Gegenstand der Auseinandersetzung mit dem sogenannten Nahostkonflikt machen und reflektieren ihre eigene professionelle Haltung.
Am 15.10.2025
Von 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
Die Teilnahme ist kostenlos. Für vegetarische Verpflegung während der Mittagspause wird gesorgt. Der Raum ist leider nicht barrierefrei.
Anmeldung per Mail an: unlearning@koelnische-gesellschaft.de
Tabea Böker (sie/ihr) arbeitet als Bildungsreferentin in dem Bereich „Digitale Politische Bildung“ bei der KIgA. An der Freien Universität Berlin und der Tel Aviv University studierte sie Politikwissenschaften und Nahoststudien.
Fadl Speck (er/ihm) ist Mitarbeiter bei der KIgA und leitet den Bereich Digitale Politische Bildung. Speck studierte Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Greifswald.

Die Stadt Solingen lädt gemeinsam mit der Jüdischen Kultusgemeinde und dem Gymnasium Schwertstraße zum traditionellen Lichterfest ein.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam Chanukka zu feiern! Sylvia Löhrmann, Beauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur des Landes Nordrhein-Westfalen wird einen Impuls zum Fest geben.
Das kulturelle Rahmenprogramm gestalten Wolfgang Kläsener, Andre Enthöfer, Christoph Krügermann und der Chor des Gymnasium Schwertstraße, und es darf sogar getanzt werden.







