Termine

Sep.
4
Mi.
„Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten“: Konzertabend zur Tagungseröffnung
Sep. 4 um 18:00 – 20:00
Das Museum Zentrum für verfolgte Künste lädt am 4./5. September 2024 zu einer öffentlichen Tagung über den polnisch-jüdischen Künstler Marian Ruzamski (1889–1945) und die Rolle der Kunst im Widerstand gegen Diskriminierung und Antisemitismus ein.
Besonders herzlich eingeladen wird zum Konzertabend zur Eröffnung der Tagung am Mittwoch, 4. September um 18 Uhr ein. Eine Anmeldung für den Konzertabend ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Programm

18:00 Uhr Eröffnung

Moderation: Shelly Kupferberg

Es sprechen:

  • ‍Dr. Jürgen Joseph Kaumkötter, Direktor des Museums Zentrum für verfolgte Künste
  • ‍Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin a. D., Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen
  • ‍Sylvia Löhrmann, Staatsministerin a. D., Vorsitzende des Förderkreises des Museums
  • Gesandter Rafał Sobczak, Direktor des Polnischen Instituts Düsseldorf

19:00 Uhr Konzert

Die Violinistin Klara Gronet und die Pianistin Sonja Kowollik spielen Werke von Witold Lutosławski, Mieczysław Weinberg, Grażyna Bacewicz und Robert Schumann.

Das Konzert-Programm:

  • Witold Lutosławski (1913-1994): Ein polnischer Komponist, der unter den schwierigen Bedingungen des Zweiten Weltkriegs und des kommunistischen Regimes in Polen arbeitete. Sein Stück „Subito“ für Violine und Klavier ist ein eindrucksvolles Beispiel seiner modernen Musiksprache und zeigt eine fesselnde Mischung aus Dynamik und Emotion.
  • Mieczysław Weinberg (1919-1996): Ein polnisch-jüdischer Komponist, der dem Holocaust durch die Flucht in die Sowjetunion entkam, jedoch unter dem Stalin-Regime ebenfalls verfolgt wurde. Seine Sonatine op. 46 für Violine und Klavier reflektiert die Komplexität seiner Erfahrungen.
  • Grażyna Bacewicz (1909-1969): Eine herausragende polnische Komponistin und Violinistin, die als eine der bedeutendsten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Ihre Sonata No.2 für Solovioline zeigt ihre Virtuosität und ihr innovatives Kompositionsvermögen.
  • Robert Schumann (1810-1856): Ein bedeutender deutscher Komponist der Romantik. Seine Drei Romanzen Op. 94 sind intime, gefühlvolle Stücke, die seine meisterhafte Fähigkeit zur musikalischen Ausdruckskraft demonstrieren.
Jan.
17
Fr.
Zentrum für verfolgte Künste feiert 10-jähriges Bestehen
Jan. 17 um 18:00 – 20:00

Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen begeht sein zehnjähriges Jubiläum mit einer besonderen Festveranstaltung.

Die Festrede hält Prof. Dr. Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident und engagierter Fürsprecher für Demokratie und Kultur.

Die ursprünglich geplante Festansprache von Bundestagspräsident a. D. Prof. Dr. Norbert Lammert kann aufgrund eines Beinbruchs leider nicht stattfinden.

Anstelle der Festansprache wird Dr. Gabriele Uelsberg, die ehemalige Gründungsvorsitzende der Bürgerstiftung, einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Museums geben.

Im anschließenden Podiumsgespräch wird reflektiert, welche Rolle das Zentrum für verfolgte Künste in den vergangenen Jahren im kulturellen und politischen Diskurs gespielt hat – und wie es seine Aufgaben als Ort des Gedenkens, der Bildung und des kulturellen Austauschs in Zukunft weiter erfüllen kann. Die Gesprächsrunde wird von Dorothee Daun, Vorsitzende des Aufsichtsrats, und Dr. Jürgen Kaumkötter, Museumsdirektor, moderiert.

Die Violinistin Liv Migdal wird zusammen mit dem Pianisten Fil Liotis Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber und Paul Ben-Haim spielen, darunter die Uraufführung des Stückes Petite Balade des israelischen Komponisten Ben-Haim.

Im Anschluss sind die Gäste zu einem Empfang mit Buffet eingeladen.

Interessierte werden um Anmeldung gebeten:
Tel. 0212/23 37 47 52 (Mo–Fr) oder per E-Mail: info@verfolgte-kuenste.de

Feb.
19
Mi.
Wer wird Deutschland regieren – Who’s next und was geht das mich an?
Feb. 19 um 16:00 – 19:00

Die Bundestagswahl 2025 steht vor der Tür, und mit ihr viele spannende Fragen: Wer tritt an? Was bedeutet die Wahl für uns persönlich? Und wie funktioniert das alles eigentlich? In unserer Veranstaltung möchten wir genau diese Fragen aufgreifen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich aktiv mit der Wahl auseinanderzusetzen.

An zwei Nachmittagen laden wir in die Offene Tür der Fuhrgemeinschaft ein, um in lockerer Atmosphäre Wissen zu vertiefen und Perspektiven auszutauschen.

Das erwartet euch:

  • Kahoot-Quiz: Testet euer Wissen rund um die Bundestagswahl und sammelt spannende Fakten über das politische System, Wahlprozesse und mehr.
  • Offene Gesprächsrunde: Diskutiert eure Meinungen, Wünsche und Erwartungen zur Wahl in einer entspannten Runde. Eure Fragen stehen im Mittelpunkt!
  • Kandidat*innen-Check: Wer steht eigentlich zur Wahl? Wir schauen uns die Spitzenkandidat*innen genauer an und sprechen darüber, welche Themen sie vertreten.

Kommt vorbei, informiert euch, stellt eure Fragen und werdet Teil einer politischen Diskussion, die euch betrifft. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
19.02. und 21.02.2025, jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr

Ort:
Offene Tür der Fuhrgemeinschaft

Wir freuen uns auf euch!

Anmeldung an: ot-fuhrgemeinschaft@gmx.de, Tel.: 0212-313511

März
9
So.
Holocaust in Comics und Graphic Novels – Die zeichnerische Erzählung als Medium der Erinnerung
März 9 ganztägig

Am 9. März 2025 eröffnet das Zentrum für verfolgte Künste im Bereich der Literatursammlung eine Kabinettausstellung zu Comics und Graphic Novels über den Holocaust, die sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Medium der Erinnerungskultur entwickelt haben.

Die ersten künstlerischen Zeugnisse der Verbrechen des Holocausts dienten oft als historische Beweise und Ausdruck des Überlebenswillens der Opfer. Viele dieser Zeichnungen wurden direkt nach dem Krieg veröffentlicht, blieben jedoch lange Zeit nur einem kleinen Kreis von Historikern und Überlebenden bekannt.

Auf diese frühen Zeugnisse folgte eine lange Phase des Schweigens. Erst mit den NS-Prozessen der 1960er-Jahre und dem wachsenden öffentlichen Bewusstsein für Erinnerungskultur Ende der 1970er Jahre rückte das Thema zunehmend in den Fokus. In dieser Zeit begannen Künstlerinnen und Künstler sowie Autorinnen und Autoren, sich intensiver mit dem Holocaust auseinanderzusetzen – nicht nur in der Literatur, sondern auch im Medium Comic.

„Ich würde lieber ein Foto machen als eines zu sein.“ Das Leben und Wirken von Lee Miller
März 9 um 15:00

Herzliche Einladung der Solinger SPD anlässlich des Internationalen Frauentages 2025 zu einem Vortrag über Leben und Werk von Lee Miller.

Lange Zeit wurde die amerikanische Fotografin Lee Miller (1907–1977) vor allem als Fotomodell, Muse und im Zusammenhang mit männlichen Kollegen, wie dem surrealistischen Künstler Man Ray, oder ihrem Freund Pablo Picasso wahrgenommen.

Als hoch kreative, originelle und für ihre Zeit ungewöhnlich unabhängige und selbstbestimmte Künstlerin erfährt sie erst in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit, die sie verdient – mit einem beeindruckenden Oeuvre, das von surrealistischer Kunst bis zur Kriegsfotografie reicht.

Mit dem ihr eigenen Blick für skurrile, traumartige Szenerien und einem untrüglichen Sinn für Ästhetik schuf sie Ikonen der Fotogeschichte, wie die spektakuläre Aufnahme von ihr im April 1945 in Adolf Hitlers Badewanne.

Nach einer Begrüßung durch die Aufsichtsratsvorsitzende Dorothee Daun und Dr. Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste, wird Kuratorin Dr. Katharina Günther Einblicke geben in das facettenreiche Leben und Wirken dieser eindrucksvollen Künstlerin.

Statt Eintritt wird eine Spendenbox bereit stehen zur Unterstützung der Zielsetzungen des Zentrums.

Apr.
7
Mo.
Grimme-Preis nominierte Serie „Uncivilized“ – Vorführungen & Diskussion
Apr. 7 um 17:00 – 19:30
Grimme-Preis nominierte Serie „Uncivilized“ – Vorführungen & Diskussion @ Cobra Kulturzentrum

Die für den Grimme-Preis 2025 nominierte deutsche Serie „Uncivilized“ wird an drei Abenden in der COBRA Solingen gezeigt. In fünf eindringlichen Episoden beleuchtet die Serie, wie globale Ereignisse – von 9/11 über den Anschlag in Hanau bis hin zum Ukraine-Krieg – das Leben postmigrantischer Menschen in Deutschland prägen.

Mit großer erzählerischer Kraft thematisiert „Uncivilized“ Alltagsrassismus und die oft unsichtbaren Folgen öffentlicher Debatten auf das Leben der Betroffenen. Jede Episode wirft Fragen auf, die uns alle betreffen: Wie beeinflussen politische und gesellschaftliche Ereignisse unser Zusammenleben? Welche Geschichten werden erzählt – und welche bleiben unerhört?

Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem offenen Austausch ein. Gemeinsam mit dem Publikum möchten wir Gedanken und Gefühle reflektieren und Raum für Dialog schaffen.

Ein besonderes Highlight: Am 07.04.25 dürfen wir den Autor der Serie, Bilal Bahadir, als Special Guest begrüßen.

📅 07.04., 10.04., 14.04.2025
⏰ jeweils 17:00 – 19:30 Uhr
📍 COBRA Solingen, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen
Eintritt: kostenlos
Anmeldung erwünscht unter: ada[at]diakonie-solingen.de oder Mobil: 0155 66386 223

Poster Uncivilized

Die erste Folge des Fünfteilers „Uncivilized“ heißt „Hanau“ und spielt in einer Nacht, in der Can mit seinen Freunden den Abschluss einer Lehre feiern möchte. Doch nichts läuft so ab, wie sie sich es vorstellten: Sie kommen in keinen Klub rein und am Ende nicht mal in eine Shisha-Bar. Ihr Auftreten mag nicht immer vorbildlich sein, und als sie sich ein Handy leihen wollen, um einen Freund anzurufen, kriegt der Eigentümer Angst und ruft die Polizei. Obwohl die Jungs am Ende die Polizisten überzeugen können, dass die keine Diebe sind, werden sie vorher völlig unverhältnismäßig brutal und beschämend behandelt.

Apr.
10
Do.
Grimme-Preis nominierte Serie „Uncivilized“ – Vorführungen & Diskussion
Apr. 10 um 17:00 – 19:30
Grimme-Preis nominierte Serie „Uncivilized“ – Vorführungen & Diskussion @ Cobra Kulturzentrum

Die für den Grimme-Preis 2025 nominierte deutsche Serie „Uncivilized“ wird an zwei Abenden in der COBRA Solingen gezeigt. In fünf eindringlichen Episoden beleuchtet die Serie, wie globale Ereignisse – von 9/11 über den Anschlag in Hanau bis hin zum Ukraine-Krieg – das Leben postmigrantischer Menschen in Deutschland prägen.

Mit großer erzählerischer Kraft thematisiert „Uncivilized“ Alltagsrassismus und die oft unsichtbaren Folgen öffentlicher Debatten auf das Leben der Betroffenen. Jede Episode wirft Fragen auf, die uns alle betreffen: Wie beeinflussen politische und gesellschaftliche Ereignisse unser Zusammenleben? Welche Geschichten werden erzählt – und welche bleiben unerhört?

Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem offenen Austausch ein. Gemeinsam mit dem Publikum und dem Autor der Serie, Bilal Bahadir, möchten wir Gedanken und Gefühle reflektieren und Raum für Dialog schaffen.

📅 10.04.2025
⏰ jeweils 17:00 – 19:30 Uhr
📍 COBRA Solingen, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen
Eintritt: kostenlos
Anmeldung erwünscht unter: ada[at]diakonie-solingen.de oder Mobil: 0155 66386 223

Poster Uncivilized

Die zweite Folge mit dem Titel „Ukraine“ zeigt den latenten Rassismus einer deutschen Frau, die eine geflüchtete Ukrainerin aufnehmen möchte und – als ihr aufgrund eines Missverständnisses ein männlicher Syrer zugewiesen wurde – völlig überreagiert und sich in ihrer Ablehnung rassistischer Argumentationsmuster bedient.

Die dritte Folge der Serie spielt am Tag von 9/11 und dem Tag danach, an dem eine muslimische Lehrerin im Referentariat Opfer der aufgeheizten Stimmung im Kollegium des Gymnasiums zu werden droht.

Mai
8
Do.
Ausstellungseröffnung „Marian Ruzamski. Die Kunst der Erinnerung“
Mai 8 um 18:00 – 20:00

Das Zentrum für verfolgte Künste präsentiert die erste monografische Ausstellung von Marian Ruzamski außerhalb Polens: „Marian Ruzamski – Kunst der Erinnerung“. Die Ausstellung würdigt das Werk des polnischen Malers und Shoah-Zeugen, der 1943 nach Auschwitz deportiert wurde und 1945 in Bergen-Belsen starb. Seine in Auschwitz entstandenen Werke sind ein stiller Widerstand gegen das Vergessen und Ausdruck der Hoffnung in Zeiten der Dunkelheit.

Zur Eröffnung wird herzlich eingeladen:
8. Mai 2025, 18:00 Uhr
Zentrum für verfolgte Künste, Solingen

Mai
23
Fr.
Fachtag „Antisemitismus und Schule“
Mai 23 um 9:30 – 16:00

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. lädt am 23. Mai 2025, von 9:30 bis 16 Uhr ein zum Fachtag „Antisemitismus und Schule: Wie gehen wir mit Israelfeindschaft in pädagogischen Kontexten um?“. Der Fachtag findet an der Universität zu Köln (Gebäude 906, Raum S180 (906/EG/0.19), Herbert-Lewin-Straße 10, 50931 Köln) statt.

Infolge des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023, des Krieges der israelischen Armee gegen die Terrororganisation und einem dramatisch erstarkten Antisemitismus auch in Deutschland und NRW wurde an Bildungsinstitutionen erneut ein großer Bedarf deutlich, die Themenfelder Nahostkonflikt und Antisemitismus professionell zu bearbeiten. Wie also in der Schule über den Nahostkonflikt sprechen und Schüler:innen für Antisemitismus sensibilisieren? Als Grundlage für diese Fragen dienen bei dem geplanten Fachtag die beiden neu erschienenen Bücher „Bildungsarbeit gegen Antisemitismus“ und „Israelbezogener Antisemitismus, der Nahostkonflikt und Bildung“, die sowohl kurze inhaltliche Annäherungen als auch pädagogische Handreichungen für pädagogische Fachkräfte anbieten. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Fachtag mit Forschungsergebnissen sowie Erkenntnissen und Problemlagen aus der pädagogischen Praxis.

Anmeldungen werden erbeten unter: anmeldung@koelnische-gesellschaft.de
Der Fachtag wird in Kooperation mit SABRA, dem Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfL) und dem Lehrbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung durch durch geführt.

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Dez.
5
Fr.
Dialog in Deutsch & Friends – Das Nikolaus-Special
Dez. 5 um 16:30

Dialog in Deutsch & Friends – Nikolaus-Special

  • Am 05.12.2025 um 16:30 Uhr lädt die Stadtbibliothek Solingen gemeinsam mit der Integrationsagentur (IA) und der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit (ADA) der Diakonie zu einem besonderen Nikolaus-Treffen in der Stadtbibliothek  (Mummstraße 10, 42651 Solingen) ein.
  • Bei Kaffee und Weihnachtsplätzchen tauschen wir uns nicht nur über den Nikolaustag aus, sondern auch über Bräuche, Feste und Traditionen aus aller Welt, die Themen wie Schenken, Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit feiern.
  • In gemütlicher Runde möchten wir miteinander ins Gespräch kommen, Geschichten teilen und entdecken, welche Werte uns verbinden.
  • kostenlos und ohne Anmeldung

Einladung Dialog in Deutsch Nikolaus-Special