Termine

Mai
7
Di.
Eröffnung der Ausstellung „Spuren im Stein – Jüdische Friedhöfe am Niederrhein“
Mai 7 um 19:00

Die Fotoserie „Spuren im Stein – Jüdische Friedhöfe am Niederrhein“ des Journalisten und Galeristen Armin Alfermann wurde erstmals im Jahr 1986 unter der Schirmherrschaft des damaligen nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten Johannes Rau gezeigt und fand international Beachtung. Anlässlich des 100. Geburtstags des 1998 verstorbenen Fotografen zeigen Olaf Link und Andreas Schäfer im Museum Zentrum für verfolgte Künste eine Auswahl aus der Serie, die in die Sammlung des Jüdischen Museums Berlin eingegangen ist. Armin Alfermann setzte sich als Zeitzeuge des Nationalsozialismus für Verständigung und Aufklärung und gegen ein Wiedererstarken des Faschismus ein und war ein Initiator der Arbeitsgemeinschaft Jüdischer Friedhof an der damaligen Gesamtschule Solingen.

Weitere Informationen: Spuren im Stein – Jüdische Friedhöfe am Niederrhein – Ausstellung des Zentrums für verfolgte Künste (verfolgte-kuenste.com)

Juni
12
Mi.
*Fällt aus – Nachholtermin nach den Sommerferien* Theaterstück BARFUSS NACKT HERZ IN DER HAND
Juni 12 um 18:00 – 19:30
*Fällt aus - Nachholtermin nach den Sommerferien* Theaterstück BARFUSS NACKT HERZ IN DER HAND @ Zentrum für verfolgte Künste

Das Theaterstück „Barfuß Nackt Herz in der Hand“ muss am 12. Juni leider ausfallen. Die Aufführungen werden nach den Sommerferien nachgeholt.


Ein Theaterstück macht Karriere. Ein Theaterereignis, eine Groteske, die unter die Haut geht, in ihrer Schlichtheit erschütternd, ihrer Treffsicherheit beschämend, ohne Klage und Anklage zwei Welten ,zwei Kulturen und zwei Religionen aufeinanderprallen lässt, die so unversöhnlich sein wollen und so versöhnlich sein könnten: … so flehen die poesievollen Worte dieses Monologes wie zärtlich leise Lieder.

Tiefgreifend rührt Jalaly an eines der größten gesellschaftlichen Probleme des modernen Deutschland – Ablehnung Fremden gegenüber, die zuweilen in blinden Hass auflodert. Tobend, lachend, weinend offenbart sich … ein verwirrter Seelenzustand zwischen Trauer, Stolz, Freude, Glaubenszweifel, Verbundenheit…

Ein Stück, das weder anklagt noch Gräber aufreißt. Im Gegenteil: Ali kann sympathischer kaum sein. Ali Jalalys Stück mausert sich zum Dauerbrenner.“
Theater Pur

12. Juni 2024, Zentrum für verfolgte Künste

11 Uhr: Schulvorstellung, inklusive kleinem Workshop mit Judith Steinig-Lange
Anmeldung (für Klasse, Kurs, AG o.ä.) bei Michael Roden (m.roden@solingen.de)

18 Uhr: öffentliche Vorstellung, keine Anmeldung erforderlich

Der Eintritt ist jeweils frei.

Veranstalter ist die Stadt Solingen in Kooperation mit dem Zentrum für verfolgte Künste, unterstützt durch das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Sep.
4
Mi.
„Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten“: Konzertabend zur Tagungseröffnung
Sep. 4 um 18:00 – 20:00
Das Museum Zentrum für verfolgte Künste lädt am 4./5. September 2024 zu einer öffentlichen Tagung über den polnisch-jüdischen Künstler Marian Ruzamski (1889–1945) und die Rolle der Kunst im Widerstand gegen Diskriminierung und Antisemitismus ein.
Besonders herzlich eingeladen wird zum Konzertabend zur Eröffnung der Tagung am Mittwoch, 4. September um 18 Uhr ein. Eine Anmeldung für den Konzertabend ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Programm

18:00 Uhr Eröffnung

Moderation: Shelly Kupferberg

Es sprechen:

  • ‍Dr. Jürgen Joseph Kaumkötter, Direktor des Museums Zentrum für verfolgte Künste
  • ‍Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin a. D., Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen
  • ‍Sylvia Löhrmann, Staatsministerin a. D., Vorsitzende des Förderkreises des Museums
  • Gesandter Rafał Sobczak, Direktor des Polnischen Instituts Düsseldorf

19:00 Uhr Konzert

Die Violinistin Klara Gronet und die Pianistin Sonja Kowollik spielen Werke von Witold Lutosławski, Mieczysław Weinberg, Grażyna Bacewicz und Robert Schumann.

Das Konzert-Programm:

  • Witold Lutosławski (1913-1994): Ein polnischer Komponist, der unter den schwierigen Bedingungen des Zweiten Weltkriegs und des kommunistischen Regimes in Polen arbeitete. Sein Stück „Subito“ für Violine und Klavier ist ein eindrucksvolles Beispiel seiner modernen Musiksprache und zeigt eine fesselnde Mischung aus Dynamik und Emotion.
  • Mieczysław Weinberg (1919-1996): Ein polnisch-jüdischer Komponist, der dem Holocaust durch die Flucht in die Sowjetunion entkam, jedoch unter dem Stalin-Regime ebenfalls verfolgt wurde. Seine Sonatine op. 46 für Violine und Klavier reflektiert die Komplexität seiner Erfahrungen.
  • Grażyna Bacewicz (1909-1969): Eine herausragende polnische Komponistin und Violinistin, die als eine der bedeutendsten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Ihre Sonata No.2 für Solovioline zeigt ihre Virtuosität und ihr innovatives Kompositionsvermögen.
  • Robert Schumann (1810-1856): Ein bedeutender deutscher Komponist der Romantik. Seine Drei Romanzen Op. 94 sind intime, gefühlvolle Stücke, die seine meisterhafte Fähigkeit zur musikalischen Ausdruckskraft demonstrieren.
Okt.
30
Mi.
Fachtag: Vielfalt im Fokus – Islamische Perspektiven in der Psychosozialen Versorgung
Okt. 30 um 12:30 – 17:00

In Deutschland leben zurzeit ca. 5,6 Mio. Personen mit muslimischem Glauben. Trotz der medialen Aufmerksamkeit fehlt es oft an grundlegenden Kenntnissen und fundierten Informationen zu dem Thema und alltäglichen Berührungspunkten.

Der Fachtag bietet die Möglichkeit, Religion als Ressource in Beratung und Therapie einzubinden. Wir freuen uns auf drei spannende Vorträge.

  1. Fachvortrag: Basiswissen Islam – Eckpfeiler der Religion
    Fadi El Abbas B.A. Sozialwissenschaften, zertifizierter Couragiert-Trainer für Antimuslimischen Rassismus
    Es wird ein umfassender Einblick in Fundamente und Glaubensgrundsätze des Islams gegeben. Definiert und erläutert werden zudem Informationen über religiöse Praktiken, Methoden der Normenfindung und zentrale Begrifflichkeiten des Islams.
  2. Fachvortrag: Rassismus und Diskriminierung in der stationären Gesundheitsversorgung (Schwerpunkt Muslim: innen/ Islam)
    Angelika Wiegand M.A. Islamwissenschaftlerin/ Orientalistin, Mitglied im Klinischen Ethik-Komitee Helios Universitätsklinikum Wuppertal
    Erörtert werden Ursachen und Auswirkungen auf die Betroffenen sowie Strategien und Lösungsansätze gegen institutionellen Rassismus und Diskriminierung.
  3. Fachvortrag: Kultur- und religionssensible Beratung und Therapie muslimischer Klient:innen
    Amin Loucif M.Sc. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Muslimischer Seelsorger, Autor, Gründer von @islamundpsychologie
    Vorgestellt wird ein Überblick über die psychosoziale Versorgung in Deutschland, mit Fokus auf der kultur- und religionssensiblen Beratung und Therapie muslimischer Klient:innen. Aufgegriffen werden konkrete Fallbeispiele mit Lösungsansätzen, Barrieren im System sowie Aspekte, die in Beratung und Therapie beachtet werden können.

Die Plätze sind begrenzt: wir bitten um Anmeldung unter folgendem Link.
Flyer Fachtag

Jan.
17
Fr.
Zentrum für verfolgte Künste feiert 10-jähriges Bestehen
Jan. 17 um 18:00 – 20:00

Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen begeht sein zehnjähriges Jubiläum mit einer besonderen Festveranstaltung.

Die Festrede hält Prof. Dr. Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident und engagierter Fürsprecher für Demokratie und Kultur.

Die ursprünglich geplante Festansprache von Bundestagspräsident a. D. Prof. Dr. Norbert Lammert kann aufgrund eines Beinbruchs leider nicht stattfinden.

Anstelle der Festansprache wird Dr. Gabriele Uelsberg, die ehemalige Gründungsvorsitzende der Bürgerstiftung, einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Museums geben.

Im anschließenden Podiumsgespräch wird reflektiert, welche Rolle das Zentrum für verfolgte Künste in den vergangenen Jahren im kulturellen und politischen Diskurs gespielt hat – und wie es seine Aufgaben als Ort des Gedenkens, der Bildung und des kulturellen Austauschs in Zukunft weiter erfüllen kann. Die Gesprächsrunde wird von Dorothee Daun, Vorsitzende des Aufsichtsrats, und Dr. Jürgen Kaumkötter, Museumsdirektor, moderiert.

Die Violinistin Liv Migdal wird zusammen mit dem Pianisten Fil Liotis Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber und Paul Ben-Haim spielen, darunter die Uraufführung des Stückes Petite Balade des israelischen Komponisten Ben-Haim.

Im Anschluss sind die Gäste zu einem Empfang mit Buffet eingeladen.

Interessierte werden um Anmeldung gebeten:
Tel. 0212/23 37 47 52 (Mo–Fr) oder per E-Mail: info@verfolgte-kuenste.de

März
9
So.
Holocaust in Comics und Graphic Novels – Die zeichnerische Erzählung als Medium der Erinnerung
März 9 ganztägig

Am 9. März 2025 eröffnet das Zentrum für verfolgte Künste im Bereich der Literatursammlung eine Kabinettausstellung zu Comics und Graphic Novels über den Holocaust, die sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Medium der Erinnerungskultur entwickelt haben.

Die ersten künstlerischen Zeugnisse der Verbrechen des Holocausts dienten oft als historische Beweise und Ausdruck des Überlebenswillens der Opfer. Viele dieser Zeichnungen wurden direkt nach dem Krieg veröffentlicht, blieben jedoch lange Zeit nur einem kleinen Kreis von Historikern und Überlebenden bekannt.

Auf diese frühen Zeugnisse folgte eine lange Phase des Schweigens. Erst mit den NS-Prozessen der 1960er-Jahre und dem wachsenden öffentlichen Bewusstsein für Erinnerungskultur Ende der 1970er Jahre rückte das Thema zunehmend in den Fokus. In dieser Zeit begannen Künstlerinnen und Künstler sowie Autorinnen und Autoren, sich intensiver mit dem Holocaust auseinanderzusetzen – nicht nur in der Literatur, sondern auch im Medium Comic.

„Ich würde lieber ein Foto machen als eines zu sein.“ Das Leben und Wirken von Lee Miller
März 9 um 15:00

Herzliche Einladung der Solinger SPD anlässlich des Internationalen Frauentages 2025 zu einem Vortrag über Leben und Werk von Lee Miller.

Lange Zeit wurde die amerikanische Fotografin Lee Miller (1907–1977) vor allem als Fotomodell, Muse und im Zusammenhang mit männlichen Kollegen, wie dem surrealistischen Künstler Man Ray, oder ihrem Freund Pablo Picasso wahrgenommen.

Als hoch kreative, originelle und für ihre Zeit ungewöhnlich unabhängige und selbstbestimmte Künstlerin erfährt sie erst in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit, die sie verdient – mit einem beeindruckenden Oeuvre, das von surrealistischer Kunst bis zur Kriegsfotografie reicht.

Mit dem ihr eigenen Blick für skurrile, traumartige Szenerien und einem untrüglichen Sinn für Ästhetik schuf sie Ikonen der Fotogeschichte, wie die spektakuläre Aufnahme von ihr im April 1945 in Adolf Hitlers Badewanne.

Nach einer Begrüßung durch die Aufsichtsratsvorsitzende Dorothee Daun und Dr. Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste, wird Kuratorin Dr. Katharina Günther Einblicke geben in das facettenreiche Leben und Wirken dieser eindrucksvollen Künstlerin.

Statt Eintritt wird eine Spendenbox bereit stehen zur Unterstützung der Zielsetzungen des Zentrums.

Mai
8
Do.
Ausstellungseröffnung „Marian Ruzamski. Die Kunst der Erinnerung“
Mai 8 um 18:00 – 20:00

Das Zentrum für verfolgte Künste präsentiert die erste monografische Ausstellung von Marian Ruzamski außerhalb Polens: „Marian Ruzamski – Kunst der Erinnerung“. Die Ausstellung würdigt das Werk des polnischen Malers und Shoah-Zeugen, der 1943 nach Auschwitz deportiert wurde und 1945 in Bergen-Belsen starb. Seine in Auschwitz entstandenen Werke sind ein stiller Widerstand gegen das Vergessen und Ausdruck der Hoffnung in Zeiten der Dunkelheit.

Zur Eröffnung wird herzlich eingeladen:
8. Mai 2025, 18:00 Uhr
Zentrum für verfolgte Künste, Solingen

Juni
16
Mo.
Was bedeutet das Neutralitätsgebot für Schulen? – Online-Schulung
Juni 16 um 15:00 – 17:00
Was bedeutet das Neutralitätsgebot für Schulen? – Online-Schulung @ Online via Microsoft Teams

Anlässlich der am 14. September 2025 bevorstehenden Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen findet am 16. Juni 2025 von 15:00 bis 17:00 Uhr eine Online-Schulung zum Thema „Was bedeutet das Neutralitätsgebot für Schulen?“ statt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie politische Bildung an Schulen rechtlich fundiert, praxisnah und zugleich mutig umgesetzt werden kann – insbesondere im Umgang mit herausfordernden politischen Positionen im Unterricht. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Petrik (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Experte für Sozialkundedidaktik, werden konkrete Strategien für die pädagogische Praxis erarbeitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte aller Schulformen und wird online über MS Teams durchgeführt.

🔗 Weitere Informationen und Anmeldung:
👉 https://beteiligung.nrw.de/k/1013445

Die Schulung ist Teil der Maßnahme „Lernziel Gleichwertigkeit“ und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Sie entsteht in Kooperation der Kommunalen Integrationszentren Düsseldorf, Wuppertal, Solingen und Remscheid sowie der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Sep.
4
Do.
„Deine Stimme zählt – auch in deinem neuen Zuhause!“: Infos zu Kommunalwahl und ZUWI
Sep. 4 um 17:30 – 19:30
„Deine Stimme zählt – auch in deinem neuen Zuhause!“: Infos zu Kommunalwahl und ZUWI @ Mehrgenerationenhaus

Das Kommunale Integrationszentrum, die Integrationsagenturen NRW der Diakonie, die Bergische VHS und fYOUture laden zu entspannten Gesprächsrunden ein. Hier gibt es alle Infos rund um die Kommunalwahl und den ZUWI, dazu die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Besonders spannend: der Sol-O-Mat, der Wahl-O-Mat für Solingen, zeigt spielerisch, welche Positionen die Parteien vertreten und hilft beim Überblick behalten.

Für Snacks und Getränke ist gesorgt, und ein kleines Quiz mit tollen Preisen sorgt für zusätzlichen Spaß. Einfach vorbeikommen, mitreden, mitmachen. Und dabei ganz entspannt mehr über die Stadtpolitik erfahren.

Wann? Donnerstag, 4. September von 17:30-19:30 Uhr
Wo? Mehrgenerationenhaus, Mevlüde-Genç-Platz 1

Ansprechpartnerinnen:
Isolde Aigner, fYOUture, i.aigner@solingen.de
Lisa Böll, Kommunales Integrationszentrum, l.boell@solingen.de