
Im Vorfeld der Kommunalwahl 2025 rücken wir frauenpolitische Fragestellungen in den Fokus:
- Welche Themen sind für Frauen in Solingen aktuell besonders relevant?
- Wo bestehen weiterhin Herausforderungen bei Gleichstellung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit?
- Welche Positionen vertreten die lokalen Kandidat*innen dazu?
Die Vertreter:innen der Solinger Parteien stellen ihre Vorhaben vor und stehen für Ihre Fragen und Anregungen bereit. Die Teilnahme ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seine Karnevalswagen sind längst Kult: Wenn Jacques Tilly in Düsseldorf zum Straßenkarneval satirische Großplastiken auf die Straße schickt, sorgt er nicht nur für Gelächter, sondern auch für Debatten. Seine Werke sind bissig, pointiert und mutig – und sie machen deutlich, wie politische Kunst Haltung zeigen kann.
Am 24. September 2025 um 19:00 Uhr ist Tilly im Forum der Bergischen VHS (Raum 322, Mummstraße 10, Solingen) zu Gast und spricht im Rahmen des Kulturpolitischen Salons über die Kraft von Humor und Satire in einer demokratischen Gesellschaft.
Tilly wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis für Zivilcourage (2019), dem Rheinlandtaler (2020) und zuletzt mit dem Verdienstorden des Landes NRW (2024). Seine Stimme hat Gewicht – und sein Humor ebenso.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Schatzinsel statt.
Eintritt nach dem Prinzip: Pay what you like.
Ein Abend für alle, die Lust auf scharfe Satire, kluge Gedanken und herzhaftes Lachen haben.
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Wanderausstellung:
„Nicht ohne uns über uns. Generationsübergreifende Erzählungen von Sintize und Romnja als Selbstermächtigungsstrategie und Rassismuskritik“
Die Sinti Allianz Deutschland e.V., die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien freuen sich, Sie an diesem besonderen Tag begrüßen zu dürfen.
Hintergrund:
Rassismus gegen Sintize und Romnja ist ein strukturell tief verankertes, vielschichtiges Phänomen in der europäischen Moderne. Für Überlebende und ihre Nachkommen sind Erfahrungen von Entrechtung, Entmenschlichung, Gewalt, Verlust von Eigentum, Gesundheit, Familie und Heimat bis heute präsent.
Das Projekt „Nicht ohne uns über uns. Generationsübergreifende Narrative von Sintize und Romnja als Ermächtigungsstrategie und Rassismuskritik“ ist ein communitybasiertes, partizipatives Projekt, das sich an den Grundempfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (UKA: 2021:32) orientiert und zur Prävention und Bekämpfung von Rassismus gegen Sintize und Romnja beiträgt.
Jugendliche Sintize und Romnja im Alter von 12 bis 24 Jahren haben Überlebende sowie Nachfolgegenerationen zu ihren Lebens-, Verfolgungs-, Widerstands- und Leidensgeschichten interviewt. Dabei standen auch das nationalsozialistische Unrecht sowie dessen Kontinuitäten nach 1945 im Fokus.
Die Jugendlichen wurden von qualifizierten Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen aus den Communitys unterstützt und wissenschaftlich begleitet. Die Arbeit erfolgte unter Berücksichtigung forschungsethischer Standards und einer rassismuskritischen Wissenschaft, die den Menschen dient und ihnen nicht schadet.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen inspirierenden Austausch.

In einer Welt, in der manipulierte Bilder, gefälschte Videos und Desinformation zum Alltag gehören, wird es immer schwieriger, echte von manipulierten Inhalten zu unterscheiden. Doch wie können wir das Vertrauen in digitale Medien festigen und Desinformation entgegenwirken?
Wir sehen und diskutieren, wie die Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) mit ihrer Vielzahl an Mitgliedern, darunter Google, Amazon, Meta, Adobe, etc. und die ARD, mit einem offenen Standard für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgt. Der Referent erklärt, wie C2PA die Inhalte durch fälschungssichere Metadaten kennzeichnet und so den Ursprung und jede Bearbeitung eines digitalen Mediums sichtbar machen kann.
Das Ziel der ARD ist die Implementierung des C2PA-Standards in Deutschland voranzutreiben. Der Referent zeigt, wie der Schutz der Inhaltsauthentizität umsetzbar sein kann und welche Herausforderungen sowie Chancen mit der Implementierung verbunden sind.
Dabei erfährt das Publikum, wie die C2PA für eine vertrauenswürdige Medienlandschaft von morgen sorgen kann.
Referent Kenneth Warmuth studierte Medientechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) und erwarb später einen Master of Science in Mediatechnology an der Technischen Universität Ilmenau. In den ersten Jahren arbeitete er als Trainee im Bereich Medieningenieurswesen beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), wo er an verschiedenen innovativen Projekten mitwirkte. Seit Oktober 2023 arbeitet er als Medieningenieur in der WDR-Programmverbreitung im Kompetenzzentrum für Audio- und Videostreaming der ARD und ist Projektleiter für die Thematik C2PA. Kenneth begeistert sich für innovative Medientechnologien und deren Potenzial, die Medien- und Produktionslandschaft zu verändern.
FaktenSicher für Demokratie – unter diesem Schwerpunktthema bündelt die ARD in diesem Jahr ihre Aktivitäten in der medienbildnerischen Arbeit. Die digitale Seminarreihe von Volkshochschule und ARD nimmt acht verschiedene Blickwinkel ein, um ins Gespräch zu kommen: Warum ist es wichtig, in einer Demokratie auf verlässliche Informationen zurückgreifen zu können und wie können wir alle dazu beitragen, dass die medialen Räume weniger durchseucht werden von Desinformation, Populismus und Hass? Die Referentinnen und Referenten freuen sich nach den etwa einstündigen Vorträgen auf Ihre Ideen und Anregungen, Ihre Fragen und Ihr konstruktives Feedback.
FaktenSicher für Demokratie. Eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschulen mit der ARD
Am 1. September 1939, dem Tag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges, wurde das Polizeipräsidium in Wuppertal in Betrieb genommen. Seitdem dient es, mit einer kurzen Unterbrechung, der bergischen Polizei als zentrales Gebäude. Die Spuren der NS-Zeit sind heute noch im Gebäude zu finden, wenngleich sich die Polizeiarbeit und das Selbstverständnis seitdem gewandelt haben. Diese Führung durch das Polizeipräsidium thematisiert die Dauerausstellung „Ordnung und Vernichtung. Die Polizei im NS-Staat“. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Treffpunkt: Polizeipräsidium Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee 228.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Zentrum für Polizeigeschichte.
https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/Die-Polizei-im-NS-Staat-Fuehrung-im-Polizeipraesidium/252W104021
Wir alle kennen das: in einer Diskussion am Arbeitsplatz, im Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Denn wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren oder engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Der 6-stündige Workshop zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen rechtsextreme und diskriminierende Parolen zur Wehr zu setzen und sich selbst zu empowern, auf solche Parolen schnell und wirkungsvoll reagieren zu können.
Der Workshop wird von Referentinnen und Referenten der Kampagne: Aufstehen gegen Rassismus durchgeführt. Mehr Informationen: www.aufstehen-gegen-rassismus.de/stk
Hinweise:
Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahme ab 16 Jahren.
Dieser Workshop ist nicht explizit auf die Bedürfnisse von von Rassismus betroffenen Personen ausgerichtet und damit keine Empowerment-Workshops. Alle sind willkommen und wir versuchen einen möglichst sicheren Raum für alle Teilnehmenden zu schaffen.
Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Was ist Desinformation? Was unterscheidet sie von der altbekannten Zeitungsente? Wie lassen sich die absichtlich gestreuten falschen Infos erkennen und warum sind sie für unser Zusammenleben so gefährlich? Die Referentinnen klären auf über Strategien und Ziele von Desinformation, woher sie kommen und wie man sich bestmöglich davor schützen kann.
Referentinnen: Caroline Uhl und Katja Hackmann (SR)
Caroline Uhl arbeitet als Reporterin im Rechercheteam des Saarländischen Rundfunks. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit zählen Recherchen in den Bereichen Cyber-Kriminalität, Rechtsextremismus und Arbeiter-Ausbeutung. Sie hat Journalistik und Politikwissenschaft studiert und vor ihrem Engagement beim SR für Zeitungen und Nachrichtenagenturen gearbeitet.
Katja Hackmann arbeitet im SR-Rechercheteam und recherchiert unter anderem zu Rechtsextremismus, Prostitution und Menschenhandel. Sie hat Französisch, Medienwissenschaften und BWL studiert und beim Saarländischen Rundfunk volontiert.
FaktenSicher für Demokratie – unter diesem Schwerpunktthema bündelt die ARD in diesem Jahr ihre Aktivitäten in der medienbildnerischen Arbeit. Die digitale Seminarreihe von Volkshochschule und ARD nimmt acht verschiedene Blickwinkel ein, um ins Gespräch zu kommen: Warum ist es wichtig, in einer Demokratie auf verlässliche Informationen zurückgreifen zu können und wie können wir alle dazu beitragen, dass die medialen Räume weniger durchseucht werden von Desinformation, Populismus und Hass? Die Referentinnen und Referenten freuen sich nach den etwa einstündigen Vorträgen auf Ihre Ideen und Anregungen, Ihre Fragen und Ihr konstruktives Feedback.
FaktenSicher für Demokratie. Eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschulen mit der ARD

Wir sind ständig verbunden. Messenger, Social Networks, Push-Notifications. Informationen prasseln auf uns ein und ständig werben Apps um unsere Aufmerksamkeit. „Kauf ein! Lade ein Bild hoch! Nutze unsere neue KI! “ Wir stehen im Zentrum eines digitalen Nervensystems. Und das ist großartig! Informationen werden ausgetauscht, Freundschaften geknüpft und Projekte gestarted. Und das ist anstrengend! Fake News müssen aussortiert, Spam detektiert und schnelllebige Trends ausgehalten werden. Was macht die digitale Welt mit uns und was machen wir mit ihr? Wie kann Demokratie dadurch gestärkt werden und wie wird sie bedroht? Wer bestimmt über die Zugänge zum Web und wem gehört das Internet eigentlich? Was ist aus Open Source-Gedanken geworden und wieso bestimmen Milliardäre die Algorithmen?
Und vor allem: was können wir auf lokaler Ebene anders und besser machen?
Das OKNRW-Barcamp ist ein themenoffenes Barcamp. Diese Themen sollen dabei helfen, die Schwerpunkte unserer Community zu verdeutlichen.
Dieses Jahr präsentieren wir drei Themenschwerpunkte:
- Technologische Solidarität
Mastodon, LibreOffice, Linux – gemeinsam digitale Alternativen erkunden und Wissen teilen
- Partizipative Demokratie
Bürgerbeteiligung neu denken, digitale Teilhabe stärken und demokratische Prozesse gestalten
- Generationengerechtigkeit
Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Zukunftsperspektiven im digitalen Wandel
Für wen machen wir das Barcamp?
- Kommunal- und Landesverwaltung
- Civic & Gov Tech
- Zivilgesellschaft
- Entwickler*innen
- Demokratie-Interessierte
- Digital-Neugierige
- Alle, die Lust auf Austausch haben
Barcamp plus: Rahmenprogramm
Neben dem Barcamp arbeiten wir an weiteren Formaten, die parallel angeboten werden können.
Mehr Infos & Anmeldung: https://oknrw.de/save-the-date-oknrw-2025/
Eine Veranstaltung in Kooperation mit OKNRW, Mehr Demokratie e.V., dem Team Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement der Stadt Wuppertal

Vorurteile sind schnell gefasst – und beeinflussen oft unbemerkt, wie wir denken, fühlen und handeln. Doch wie entstehen sie eigentlich? Warum halten sie sich so hartnäckig? Und was hilft, um sie zu überwinden?
Antworten darauf gibt Dr. Jens Förster, einer der bekanntesten deutschen Sozialpsychologen. In seinem lebendigen Vortrag nimmt er uns mit in die faszinierende Welt der Wahrnehmung und Denkmuster – unterhaltsam, fundiert und augenöffnend zugleich.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Aha-Momente, spannender Impulse und lebendiger Diskussionen – eine Einladung an alle, die neugierig sind, sich selbst und die Gesellschaft ein Stück besser zu verstehen.
Der Eintritt ist frei.
Jetzt Platz sichern: https://gstoo.de/Vorurteile
„Eines der hervorstechendsten Merkmale unserer Kultur ist, dass es so viel Bullshit gibt.“
Mit diesen Satz beginnt der Philosoph Harry Frankfurt seinen Beitrag mit dem Titel „Über Bullshit“ (1986, Neuauflage 2005). Er definiert bullshit als Mangel an Interesse an dem Unterschied zwischen wahr und falsch. Derjenige, der bullshit verbreitet, spreche aus, was auch immer seinen Interessen diene.
Frankfurt scheint damit eine neue dritte Kategorie neben Wahrheit und Lüge identifiziert zu haben, die geeignet sein könnte, dem Phänomen sintflutartiger Mengen an Desinformation und Fake News besser begegnen zu können. Aber ist das wirklich so? Ein Blick in die antike Rhetorik und Philosophie lässt Zweifel daran aufkommen, dass mit dieser neuen Kategorie der Kern des Problems getroffen ist, und schlägt andere Instrumente und Methoden vor.
In dem Vortrag stellt Gyburg Uhlmann diese ebenso vor wie eine Anzahl an aktuellen Beispielen in Text und Bild, die jeden einzelnen von uns und unsere Gesellschaft vor riesige Herausforderungen stellen. Sie diskutiert diese Beispiele und erarbeitet damit konkrete Handlungsmittel gegen Propaganda, Manipulation und populistischen Bullshit.
Gyburg Uhlmann lehrt Klassische Philologie mit den Schwerpunkten Antike Philosophie, Rhetorik, Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte. 2006 wurde sie mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet.







