Termine

Sep.
30
Mo.
Interaktiver Abend für mehr Zivilcourage – Für ein wertschätzendes Miteinander in Ohligs
Sep. 30 um 18:30 – 21:00
Interaktiver Abend für mehr Zivilcourage – Für ein wertschätzendes Miteinander in Ohligs @ Forum der Geschwister Scholl Gesamtschule

Aus dem Einladungstext des Veranstalters: „Hatten Sie schon mal Zuvielcourage? Oder trauen Sie sich oft nicht, sich einzumischen, wenn Mitmenschen durch verletzende Stammtischparolen herabgesetzt werden? Wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem Mitmach-Abend der etwas anderen Art, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Das Künstlerduo „ZUVIELCOURAGE“ mit Karin Kettling und Jürgen Albrecht gibt wertvolle Impulse, wie wir uns sicher, souverän und schlagfertig auch in unangenehmen Situationen positionieren können.“

Foto: Rolf Schönfeld

Aug.
7
Mi.
Dialogformat „Sprechen & Zuhören“
Aug. 7 um 19:00 – 20:15
Dialogformat "Sprechen & Zuhören" @ Digital per Zoom

Ob im Gemeinderat, im Land- oder Bundestag oder in der Regierung: Menschen in der Politik sind zunehmender Gewalt ausgesetzt. Was bedeutet das für unsere Demokratie, und wie sehr belastet es sie? Und: Wie geht es Ihnen damit?

Nehmen Sie teil am Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ von „Mehr Demokratie e.V.).

Wann: Mittwoch, den 7. August um 19 Uhr
Wo: online, bei Zoom
Thema: Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker
Info und Anmeldung

„Sprechen & Zuhören“ lädt ein, in einen vertieften demokratischen Dialog einzutreten. Darin werden verschiedene Erfahrungen, Meinungen und Stimmungen gehört. Zuhören und Gehört werden bewirken oft Erstaunliches: Es entsteht Verbundenheit.

Das Format ermöglicht einen Austausch, in dem ein gesellschaftliches Thema nicht nur mit rationalen Argumenten besprochen wird, sondern in dem gleichzeitig auch emotionale Aspekte Platz finden.

Diesmal zum Thema: Wie geht es Ihnen mit den zunehmenden Angriffen und der steigenden Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker?

„Sprechen & Zuhören“ findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt.

Info und Anmeldung


„Sprechen & Zuhören“ ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.

Ohne dass direkt Emotionen ausgesprochen werden müssen, werden dabei doch Empfindungen spürbar. Dadurch bekommen alle ein Gefühl dafür, „wo der oder die andere steht.“ Beim Zuhören entsteht Empathie und Respekt, insbesondere dann, wenn wir Ähnlichkeiten zu eigenen Erfahrungen erkennen. Nach mehreren Gesprächsrunden sind sich die Beteiligten bewusster geworden, wie sie in der Tiefe zu einem Thema stehen. Sie haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass eine demokratische Verständigung möglich ist. Das führt häufig zu mehr Gelassenheit, Entspannung und Zuversicht.

Das Format ist eine gute Vorbereitung für sachliche und inhaltliche politische Arbeit. Es ist empfehlenswert, das Format auch in bestehenden Arbeitsgruppen regelmäßig zu praktizieren, denn es erhöht das Vertrauen untereinander und verbessert die Zusammenarbeit.

Jeden ersten Mittwochabend im Monat von 19:00 bis 20:15 Uhr haben Sie die Möglichkeit, bei Sprechen & Zuhören via Zoom (Online) teilzunehmen und das Format anhand eines aktuellen politischen Themas kennenzulernen.

Aug.
23
Sa.
Make solidarity great again – Internationales Fest der Solidarität
Aug. 23 um 10:00 – 19:00

Unter dem Motto „make solidarity great again“ findet am 23.08.2025 im IBZ und im KUKUNA, beide an der Herz Jesu-Kirche in Unterbarmen gelegen, das erste Internationale Fest der Solidarität mit zahlreichen gemeinnützigen Vereine und Organisationen statt, um sich unter dem Motto „make solidarity great again“  für eine solidarische Weltgemeinschaft einzusetzen.

Es wird höchste Zeit für internationale Solidarität

Solidarität ist kein „deal“. Solidarität kennt keine Zölle. Solidarität ist Rücksicht, Respekt und Hilfe – auch wenn sich daraus für einen selbst kein direkter eigener Vorteil ergibt. Solidarität ist das Gegenteil von Eigennutz, Egoismus und Individualismus. Solidarität ist die Basis für eine friedliche Weltgemeinschaft. Es wird deshalb (wieder) höchste Zeit für internationale Solidarität!

Programm Highlights

ab 10 Uhr Infostände der Gruppen mit Aktionsangeboten (Malen für Kinder und Eltern / Leinentaschen, Luftballons; Infomaterial zur Situation im Iran, Glücksrad mit Menschenrechtsspiel, Ausstellung zur Repression in Nicaragua, Nicaragua-Quiz, Wimmelbild „Mesoamerica resiste“, Kaffee-Verköstigung des solidarischen Kaffeehandels rojitos, Schwungrad zu Demokratie, Brandmauer-Modell

ab 11 Uhr Videos in Endlosschleife zu „Landraub” / „Klimaveränderungen” / „Bauxit-Abbau” / „Traum von Revolution” / Repression und Solidarität mit Nicaragua, „Frau/Leben/Freiheit” im Iran, „Unfaire Handyproduktion” („Aktionstheater Lieferkette”), „Koloniale Geschichte Wuppertal”,  Bundeswehr in der Schule”, Aktionen des Fairen Handels

12‒16.45 Uhr Gesprächsangebote im halbstündigen Takt
zu Migrationsberatung und Integrationsarbeit; Handlungsmöglichkeiten für die ökofaire Produktion,
Nutzung und Entsorgung von smart phones, Lesung zur feministischen Revolution im Iran, Beispiele der Solidaritätsarbeit mit den Menschen in Nicaragua: Aufgaben und Möglichkeiten der Solidarität angesichts repressiver Regimes und Herausforderungen des Klimawandels: Dekolonialer Stadtrundgang in Wuppertal

16.45‒17.30 Uhr ‒ Podiumsgespräch globale Verantwortung und internationale Solidarität; Moderation von Sophia Merrem (Forum Soziale Innovation): Welches der 17 „nachhaltigen Entwicklungsziele“ (SDG) sind für Wuppertal besonders relevant – und was sollte die Stadt konkret dafür tun? Wie kann die Stadt Wuppertal im Bereich globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gezielt unterstützen? Welche Botschaft soll der zukünftige Oberbürgermeister mit auf den Weg bekommen?

17.30 Uhr ‒ Abschluss-Musikveranstaltung, Zusammen Singen unter Anleitung, unterschiedliche Musikgruppen

Nov.
22
Sa.
Barcamp: Dis/connected – Was uns trennt, was uns verbindet
Nov. 22 um 9:00 – 18:00
Barcamp: Dis/connected - Was uns trennt, was uns verbindet @ VHS Auer Schulstraße

Wir sind ständig verbunden. Messenger, Social Networks, Push-Notifications. Informationen prasseln auf uns ein und ständig werben Apps um unsere Aufmerksamkeit. „Kauf ein! Lade ein Bild hoch! Nutze unsere neue KI! “ Wir stehen im Zentrum eines digitalen Nervensystems. Und das ist großartig! Informationen werden ausgetauscht, Freundschaften geknüpft und Projekte gestarted. Und das ist anstrengend! Fake News müssen aussortiert, Spam detektiert und schnelllebige Trends ausgehalten werden. Was macht die digitale Welt mit uns und was machen wir mit ihr? Wie kann Demokratie dadurch gestärkt werden und wie wird sie bedroht? Wer bestimmt über die Zugänge zum Web und wem gehört das Internet eigentlich? Was ist aus Open Source-Gedanken geworden und wieso bestimmen Milliardäre die Algorithmen?

Und vor allem: was können wir auf lokaler Ebene anders und besser machen?

Das OKNRW-Barcamp ist ein themenoffenes Barcamp. Diese Themen sollen dabei helfen, die Schwerpunkte unserer Community zu verdeutlichen.

Dieses Jahr präsentieren wir drei Themenschwerpunkte:

  • Technologische Solidarität

Mastodon, LibreOffice, Linux – gemeinsam digitale Alternativen erkunden und Wissen teilen

  • Partizipative Demokratie

Bürgerbeteiligung neu denken, digitale Teilhabe stärken und demokratische Prozesse gestalten

  • Generationengerechtigkeit

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Zukunftsperspektiven im digitalen Wandel

Für wen machen wir das Barcamp?

  • Kommunal- und Landesverwaltung
  • Civic & Gov Tech
  • Zivilgesellschaft
  • Entwickler*innen
  • Demokratie-Interessierte
  • Digital-Neugierige
  • Alle, die Lust auf Austausch haben

Barcamp plus: Rahmenprogramm

Neben dem Barcamp arbeiten wir an weiteren Formaten, die parallel angeboten werden können.

Mehr Infos & Anmeldung: https://oknrw.de/save-the-date-oknrw-2025/

Eine Veranstaltung in Kooperation mit OKNRW, Mehr Demokratie e.V., dem Team Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement der Stadt Wuppertal