
Der Fachtag bringt Fachkräfte aus Beratung, Bildung, Arbeitsförderung, Verwaltung und Integrationsarbeit zusammen.
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen zu Arbeitsaufnahme, Sprachförderung und Empowerment von Frauen mit Einwanderungsgeschichte.
Ziel ist es, gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln, bestehende Ansätze weiterzudenken und konkrete Impulse für die Praxis zu erarbeiten.
Die Anmeldung erfolgt ganz einfach über den QR-Code auf der Einladung oder über folgenden Link https://app.guestoo.de/public/event/218e5162-4e92-4fc4-be44-86e9fdad03fc?lang=de
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Kirsten Mühlenhoff (0212/ 290 2626, k.muehlenhoff@solingen.de) oder Ursula Krieger (0212/ 290 3058, u.krieger@solingen.de).
Am Mittwoch, 29. Oktober 2025, von 14:00 bis 17:00 Uhr, lädt der Psychosoziale Trägerverein Solingen e.V. herzlich zum Diwali Lichterfest ein. Tauchen Sie ein in die magische Atmosphäre des indischen Lichterfests und genießen Sie einen farbenfrohen Nachmittag voller Kultur, Genuss und Begegnung.
Es erwarten Sie:
- Ein kulinarisches Buffet mit außergewöhnlichen Köstlichkeiten aus Indien und Sri Lanka
- Einen Schärfe-Test-Stand für alle, die es würzig mögen
- Kreativaktionen und festliche Dekorationen, die den Raum in ein Lichtermeer verwandeln
- Kaffee, Tee und Erfrischungen für Ihr Wohlbefinden
Bringt gute Laune, Neugier und Lust auf Austausch mit. Wir freuen uns auf ein gemütliches Miteinander und inspirierende Gespräche!
Anlässlich der Einweihung des FrauenOrts NRW Mevlüde Genç lädt der Mevlüde Genç e. V. zu einem besonderen Workshop ein, der Raum für Austausch auf Augenhöhe und gelebte Solidarität schafft.
Özlem Genç-Evran erzählt vom inspirierenden Wirken ihrer Großmutter Mevlüde Genç und zeigt auf, wie diese als sichtbare muslimische Frau unglaubliche Stärke bewies. Diese Reflexion lädt die Teilnehmerinnen dazu ein, ihre eigenen Ressourcen und Stärken zu entdecken. Der vierstündige Workshop vermittelt Grundlagen zu intersektionaler Diskriminierung, stellt lokale Beratungsstellen vor und entwickelt gemeinsam Handlungsstrategien für den Alltag.
Eingeladen sind alle Frauen, die sich angesprochen fühlen und ihre Erfahrungen teilen oder neue Impulse für den Alltag mitnehmen möchten.
Anmeldung: info@mevluedegenc.de
Mit dem Max-Leven-Zentrum entsteht am Wohn- und Todesort des namensgebenden jüdischen Kommunisten und Kulturredakteurs, der in der Pogromnacht erschossen wurde, ein sichtbarer, offener Ort, der die Geschichte der Solinger Arbeiterbewegung – des „roten Solingens“ und der „Bergischen Arbeiterstimme“ – sowie der NS-Zeit ins öffentliche Bewusstsein rückt. Die Gedenkstätte wird zur Auseinandersetzung anregen und weitere Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus im Stadtgebiet in ihre Arbeit mit einbeziehen.
Allgemeine Öffnungszeiten werden sonntags 11-14 Uhr und mittwochs 17-20 Uhr sein. Gruppenbesuche können individuell unter mlz@solingen.de vereinbart werden.
Eröffnung der Ausstellung an der Max-Leven-Gasse 7 – Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.

Im Vortrag werden zentrale Befunde aus einer aktuellen, von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderten Studie (Laufzeit 2024 bis 2025) vorgestellt, in der nach den Selbstthematisierungen und Deutungen jüdischer und israelischer Communities in der Phase seit dem 7. Oktober 2023 gefragt wird. Die Befunde zeigen, wie die kollektive Gewalt des Massakers in Israel, des andauernden Terrors und des wieder entgrenzten Antisemitismus zu einer einschneidenden und einschränkenden Veränderung des Alltagslebens und der Zukunftsperspektiven führt. Deutlich werden Diskriminierungen am Arbeitsplatz und in Bildungsinstitutionen wie Kitas, Schulen und Hochschulen, eingeschränkte Teilhabe am öffentlichen Leben sowie der Verlust und die Veränderung von Beziehungen infolge der Reaktionen des nichtjüdischen Umfelds. Die Interviewpartner*innen verdeutlichen zudem verschiedene Praktiken des innerjüdischen Empowerments und Neuorientierungen in ihren Selbstverständnissen und Verortungen als jüdische Personen in Deutschland.
Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin, leitet das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung & Forschung (KOAS), ist Gründungsgeschäftsführerin von OFEK e.V.
Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai, Erziehungswissenschaftlerin und Sozialarbeiterin, ist Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit und Sozialarbeitsforschung an der Fachhochschule Potsdam.
Zusammen leiten sie den Forschungsbereich am Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).
Referent*innen: Marina Chernivsky und Friederike Lorenz-Sinai
Veranstalter*innen: Frankurt University of Applied Sciences
Veranstaltungsort: Online
Veranstaltungslink: https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/zentren-und-institute/scope/veranstaltungen/antisemitismus-sichtbar-machen-verstehen-handeln/

Das Diakonische Werk Solingen lädt gemeinsam mit der Diakonie Deutschland sowie der Diakonie RWL zu einer hochkarätig besetzten Fachtagung ein. Unter dem Titel „Professionalität statt Polarisierung – Integration möglich machen“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Wohlfahrtsverbände gesellschaftlichen Spaltungen und politischer Instrumentalisierung von Migrationsthemen konstruktiv begegnen können.
Die Veranstaltung findet ein Jahr nach dem Solinger Attentat statt, das bundesweit eine intensive Debatte über Asyl- und Migrationspolitik ausgelöst hat. Expert:innen aus Wissenschaft, Kirche, Politik und Diakonie diskutieren, wie Solidarität, Subsidiarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können.
Das Programm umfasst Vorträge, Workshops und eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Pfarrer Rüdiger Schuch (Präsident der Diakonie Deutschland), Josefine Paul (Ministerin für Integration des Landes NRW), Ulrike Kilp (Geschäftsführerin Diakonisches Werk Solingen) und Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach (Politikwissenschaftler an der FH Münster und Ruhr-Universität Bochum).
👉 Anmeldung bis 7. Oktober 2025 über das Online-Formular.
Eingeladen sind Vertreter:innen der Diakonie und anderer Wohlfahrtsverbände, Initiativen, Vereine sowie der Politik und der Stadt Solingen.

Die Anschläge der Hamas am 7. Oktober und der Krieg Israels in Gaza haben gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. In der Veranstaltung wollen sich die Referent*innen des Teams „zusammen_denken“ des IDA NRW dem Themenkomplex aus der Perspektive von sozialen, beratenden und integrativen Angeboten nähern. Wie können Kommunikationsräume (wieder) sicher gemacht werden? Mit welchen Methoden können starke Emotionen – Wut, Verletzung und Trauer – besprechbar gemacht werden? Im Nachgang des 7. Oktober lässt sich ein Anstieg antisemitischer Vorfälle beobachten (teils um über 100 %), während gleichzeitig antimuslimischer Rassismus lauter wird. In diesem unübersichtlichen Feld mit unterschiedlichen und teils mehrfachen Betroffenheiten und komplexen Positionierungen zu arbeiten stellt eine Herausforderung dar. Das Projekt „zusammen_denken“ will Fachkräfte und Multiplikator*innen in dieser Herausforderung unterstützen – durch die Vermittlung von Zugängen, Methoden und Strategien sowie durch das Öffnen von Reflexionsräumen.
Saloua Mohammed ist Referentin für Rassismuskritik und Rechtsextremismusprävention bei IDA-NRW. Gemeinsam mit Simon Hölscher betreut sie das Projekt „zusammen_denken: Antisemitismuskritik und Rassismuskritik zusammendenken“. Sie ist Sozialarbeitswissenschaftlerin (M.A.) und lehrt an verschiedenen Hochschulen zu den Themen Rassismuskritik, Theorien der Sozialen Arbeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit. Sie forscht als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TH Köln zu Ungleichwertigkeitsideologien in der Sozialen Arbeit.
Simon Sidney Hölscher ist Politikwissenschaftler, Historiker und Bildungswissenschaftler (M.A.) mit Fokus auf Erwachsenenbildung und Wissenschaftskommunikation. Er arbeitet in der Prävention von Rechtsextremismus und Gewalt sowie in der antisemitismuskritischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Seine Forschung konzentriert sich auf Antisemitismus als Querschnittsideologie in popkulturellen Kontexten. Seit Mai 2024 ist er Teil des Teams „zusammen_denken“ in der Fachstelle bei IDA-NRW.
Referent*innen: Saloua Mohammed und Simon Hölscher
Veranstalter*innen: Frankurt University of Applied Sciences
Veranstaltungslink: wird nach Anmeldung mitgeteilt

Im Rahmen einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen kommen Überlebende des Angriffs vom 7. Oktober 2023 nach Deutschland, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Mansur Al-Hallaj, Gadi Moses und Eftrat Machikawa waren Augenzeugen der Gewalt, Opfer des Massakers und erlebten die Gefangenschaft in den Tunneln der Hamas. Ihre Schilderungen bieten die Möglichkeit, die zu verstehen und sich mit den Folgen von Hass und Terror auseinanderzusetzen.
Am Donnerstag, 6. November, sprechen sie in der Düsseldorfer Staatskanzlei.
Die Begegnungen mit den Überlebenden sollen Raum für eine und dazu beitragen, die . Die Veranstaltungen bieten die Chance, den Betroffenen zuzuhören, ihre Perspektiven kennenzulernen und sich für einen einzusetzen.
Eine Einladung zum Zuhören, Hinterfragen und Verstehen.
Referent*innen: Gadi Moses, Efrat Machikawa
Moderator*innen: Petra Hemming
Veranstalter*innen: Ganey Tikva Bergisch Gladbach, Solidaritätspartnerschaft Kibbuz Nir Oz – Bergisch Gladbach
Anmeldung: E-Mail anmeldung@ganey-tikva-verein.de bis 02.11.2025

Am Wochenende, 8. und 9. November 2025, zeigt das Max-Leven-Zentrum in der Evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Ohligs (Wittenbergstraße) die Ausstellung „Keine Zeit für Tränen – Die “. Am Samstagabend wird um 19 Uhr der Film „One Life“ gezeigt, der die thematisiert. Am Sonntag folgt um 10:15 Uhr ein und der .
Samstag, 8. November
Ausstellung
16.00 bis 22.00 Uhr
19.00 Uhr Film „One life“
Filmdrama von James Hawes. Der Film erzählt die Geschichte von Nicholas Winton, der kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Rettung von 669 jüdischen Kindern aus der Tschechoslowakei organisierte.
Sonntag, 9. November
10.15 Uhr Gottesdienst
mit der Band Crazy Freilach
im Anschluss Kirchen-Café und Konzert Crazy Freilach
13.00 Uhr Ende der Ausstellung
Ausstellung in zwei Teilen: Keine Zeit für Tränen – Die Kindertransporte von Truus Wijsmuller-Meijer
Was bewegte eine Frau aus den Niederlanden 1938 jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich zu retten? Wie hat sie es geschafft, Kontakte zu knüpfen, Transporte zu organisieren und die Eltern zu überzeugen? Welche Schwierigkeiten musste sie bewältigen, welche persönlichen Risiken war sie bereit einzugehen? Was bedeutete die Rettungsaktion für die Kinder, die ohne Eltern in ein fremdes Land kamen? Die Wanderausstellung über die grenzüberschreitende Hilfsaktion von „Tante Truus“ zeigt, was es bedeutete, Zivilcourage zu zeigen und sich für den Schutz jüdischen Lebens unter einer Diktatur einzusetzen.
“Nichts war vergeblich” würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien machen deutlich, auf welch’ vielfältige Weise Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch im-mer wenig bekannt.
Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Ohligs, Betty-Reis-Gesellschaft und der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.
Finanziell gefördert durch die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung

Am Wochenende, 8. und 9. November 2025, zeigt das Max-Leven-Zentrum in der Evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Ohligs (Wittenbergstraße) die Ausstellung „Keine Zeit für Tränen – Die “. Am Samstagabend wird um 19 Uhr der Film „One Life“ gezeigt, der die thematisiert. Am Sonntag folgt um 10:15 Uhr ein und der .
Samstag, 8. November
Ausstellung
16.00 bis 22.00 Uhr
19.00 Uhr Film „One life“
Filmdrama von James Hawes. Der Film erzählt die Geschichte von Nicholas Winton, der kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Rettung von 669 jüdischen Kindern aus der Tschechoslowakei organisierte.
Sonntag, 9. November
10.15 Uhr Gottesdienst
mit der Band Crazy Freilach
im Anschluss Kirchen-Café und Konzert Crazy Freilach
13.00 Uhr Ende der Ausstellung
Ausstellung in zwei Teilen: Keine Zeit für Tränen – Die Kindertransporte von Truus Wijsmuller-Meijer
Was bewegte eine Frau aus den Niederlanden 1938 jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich zu retten? Wie hat sie es geschafft, Kontakte zu knüpfen, Transporte zu organisieren und die Eltern zu überzeugen? Welche Schwierigkeiten musste sie bewältigen, welche persönlichen Risiken war sie bereit einzugehen? Was bedeutete die Rettungsaktion für die Kinder, die ohne Eltern in ein fremdes Land kamen? Die Wanderausstellung über die grenzüberschreitende Hilfsaktion von „Tante Truus“ zeigt, was es bedeutete, Zivilcourage zu zeigen und sich für den Schutz jüdischen Lebens unter einer Diktatur einzusetzen.
“Nichts war vergeblich” würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien machen deutlich, auf welch’ vielfältige Weise Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch im-mer wenig bekannt.
Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Ohligs, Betty-Reis-Gesellschaft und der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.
Finanziell gefördert durch die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung







