Vortrag „Der ,Wilhelm Tell‘ von Auschwitz“

Annemarie Kister-Preuss und Uli Preuss erinnern an einen Prozess, den sie für die Solinger Presse verfolgten. Er dauerte fast drei Jahre und bewies, dass alte NS-Seilschaften noch fast 50 Jahre nach Kriegsende imstande waren, die deutsche Justiz an der Nase herumzuführen. Drei Morde konnte man Gottfried Weise, dem „Wilhelm Tell von Auschwitz“, vor dem Wuppertaler Landgericht nachweisen, dazu waren Zeugen aus Ungarn oder den USA eingeflogen worden. Doch die Geschichte, die 1989 mit einem Schuldspruch zu lebenslanger Haft vorläufig endete, ging sofort weiter. Weises entzog sich der Haft durch eine spektakuläre Flucht in ein verschwiegenes Bauernhaus in der Schweiz.

Web-Präsentation und Gespräch via Zoom, Anmeldung unter: info@max-leven-zentrum.de

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