Vereint im Hass – Antifeminismus in Verschwörungserzählungen und rechter Propaganda

Antifeministische Ressentiments sind zentraler Bestandteil rechter Rhetorik. Sie manifestieren sich im Spektrum von „Das wird man ja noch sagen dürfen“ über Verschwörungserzählungen und Hate Speech bis hin zu konkreten Gewalttaten. Die Beibehaltung traditioneller und hierarchischer Geschlechtermodelle, die Ablehnung von Geschlechtergerechtigkeit und die Diffamierung der Frauen- und Geschlechterforschung sind wiederkehrende Motive.

Political Correctness ist das erklärte Feindbild und bildet den kleinsten gemeinsamen Nenner für verschiedene Gruppierungen und politische Milieus. Am Beispiel sozialer Medien und Onlineplattformen werden in dem Web-Seminar frauenfeindliche Narrative und Strategien in Verschwörungserzählungen und rechter Rhetorik aufgezeigt und ihre Brückenfunktion dargelegt.

Referentin: Nora Freier ist Sozialwissenschaftlerin und wiss. Mitarbeiterin am Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Analyse politischer Gesellschaft und aktueller Grundprobleme. Partizipation, Repräsentation, Narrative und Emotionen bilden dabei die Schwerpunkte.

 

Formlose namentliche (Vor- und Nachname) Anmeldung bitte per E-Mail an: anmeldung@fight4democracy.de
Die Zugangsdaten werden  am Vortag der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.