Am 25. September kommt der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ von Martina Priessner in die deutschen Kinos. Der Film erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 – dem ersten tödlichen rassistischen Anschlag im wiedervereinigten Deutschland. Drei Menschen starben, darunter die Schwester, der Cousin und die Großmutter des damals siebenjährigen İbrahim Arslan.
Jahrzehntelang blieben Hunderte Solidaritätsbriefe, die nach dem Anschlag an die Familie geschrieben wurden, unentdeckt – bis eine Studentin sie zufällig im Möllner Archiv fand. Priessners Film begleitet İbrahim Arslan und seine Geschwister auf einer ergreifenden Reise durch Erinnerung, Trauma und die späte Entdeckung dieser Zeichen der Verbundenheit. Der Dokumentarfilm zeigt nicht nur das anhaltende Leid der Betroffenen, sondern auch die große, aber lange verborgen gebliebene Solidarität der Gesellschaft.
Der Film wurde bereits mit dem Panorama Publikumspreis der Berlinale 2025, dem Amnesty International Filmpreis 2025 und dem Roman Brodmann Preis 2025 ausgezeichnet.
Preview in Solingen: Am 21. September um 18 Uhr findet im Kino Lumen eine exklusive Preview mit İbrahim Arslan, Regisseurin Martina Priessner und Nihat K., einem Überlebenden des rassistischen Brandanschlags 2024 in Solingen, statt. Vorverkauf hier.
Mehr Informationen, Trailer und Pressematerial gibt es auf der Website des Films.







