Verschwörungstheorien – und wie sie sprachlich glaubhaft gemacht werden

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    Das Web-Seminar wird Einblicke in ein sprachwissenschaftliches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien geben und sich mit der Frage beschäftigen, welche rhetorischen Strategien und sprachlichen Mittel in diesen eingesetzt werden, um Annahmen über Verschwörungen glaubhaft zu machen.

    Im Fokus stehen Verschwörungstheorien im Kontext rechtsextremer und rechtspopulistischer Versuche, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, insbesondere die Hypothese der „Umvolkung“.

    Referent: Dr. David Römer ist Sprachwissenschaftler an der Universität Trier. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang von Sprache, Politik und Gesellschaft. Promoviert hat er mit einer diskursgeschichtlichen Arbeit über Wirtschaftskrisen in der BRD. Dabei ist er den Fragen nachgegangen, wie die sprachlichen Konstruktionen von Krise in den Prozess der Legitimation politischen Handelns eingebunden sind und welche Ideologien sich dabei zeigen und historisch durchsetzen.

    Formlose namentliche (Vor-/Nachname) Anmeldung bitte per E-Mail an: anmeldung@fight4democracy.de
    Die Zugangsdaten werden  am Vortag der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.