Filmpremiere “Black Lives Matter”

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    Wann:
    25. August 2021 um 19:30
    2021-08-25T19:30:00+02:00
    2021-08-25T19:45:00+02:00
    Wo:
    Open-Air-Kino beim „Dach der Stadt Openair“
    Nordbahntrasse am Mirker Bahnhof
    Wuppertal-Elberfeld
    Preis:
    Kostenlos
    Kontakt:
    Medienprojekt Wuppertal
    0202-563 26 47
    Filmpremiere "Black Lives Matter" @ Open-Air-Kino beim „Dach der Stadt Openair“

    In der Filmpremiere “Black Lives Matter” wird eine Filmreihe gegen Rassismus präsentiert. Die Premiere mit den Kurzfilmen von jungen Wuppertaler Filmemacher*innen produziert beim Medienprojekt Wuppertal ist ein Teil des Wuppertaler Kulturfestivals SOMMA’

    Die Filme lassen auf der einen Seite Schwarze junge Menschen und PoC zu Wort kommen. Erzählt werden ihre rassistischen Verletzungen in der Vergangenheit, ihre Wut und ihr Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit, ihre Motivation, sich zu zeigen und zu kämpfen für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland. Auf der anderen Seite geht es in den Filmen darum, Rassismus und weiße Privilegien zu erkennen, Weiß-sein zu reflektieren und Verantwortung als Weiße zu übernehmen.

    Der Eintritt in die Veranstaltungen ist frei. Nach den Filmpräsentationen gibt es Diskussionen mit dem Publikum und den Filmemachenden.

    Die Filmaufführungen finden mit aktuellem Corona-Schutz- und Hygienekonzept statt.

    Kartenreservierung beim Medienprojekt Wuppertal. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden. Reservierungen für mehr als 9 Karten bitte direkt an info@medienprojekt-wuppertal.de oder telefonisch: 0202-563 26 47.

    15 Kurzfilme:

    Unsere Realität
    Ein Film von fünf jungen Frauen über ihre Alltagsrealität und was es für sie bedeutet, Schwarz zu sein. In mehreren Situationen werden rassistische Geschehnisse aufgegriffen und kommentiert, die jeden Tag so in Deutschland passieren. Dabei setzen die Protagonistinnen einen Schlusspunkt, der aufzeigt, wie mit Ressentiments umgegangen werden muss. Der Film wurde mit beim Deutschen Jugendfilmpreis 2021 ausgezeichnet.

    110 Prozent
    Aida und Jana sind in derselben Schulklasse, machen denselben Nebenjob und haben auch sonst vieles gemeinsam. Trotzdem könnte ihr Alltag nicht unterschiedlicher verlaufen.

    Denkt man nicht
    In Szenen werden von Jugendlichen diskriminierende Situationen nachgestellt, die vom eigenen Alltag inspiriert sind. Ein eindringlicher Appell, Vorurteile zu überdenken und zu überwinden.

    Just Listen
    Schülerinnen of Color erzählen in Interviews von ihren Rassismus-Erfahrungen an ihren Schulen und reflektieren ihre Bedeutung für ihr eigenes Leben und die Gesellschaft. Ferner kommentieren sie den Status quo des Weißen Privilegs (white privilege) und fordern Veränderung.

    Rassist, ich?
    Die persönliche Dokumentation geht der Frage nach, ob der alte Kampf gegen Rassismus durch die Black Lives Matter Bewegung in Deutschland eine neue Wendung bekommen hat und Hoffnung auf Besserung besteht. Dabei steht vor allem der „unsichtbare“ Rassismus im Alltag, in Institutionen und in der Sprache im Fokus.

    Wir sehen anders aus
    Stefanie befragt Weiße zu ihrer Hautfarbe und ihren Privilegien. Es zeigt sich, dass diese sich hierzu kaum Gedanken machen (müssen). Aber sie nehmen die Vorteile und Privilegien, die ein bestimmtes Aussehen oder Hintergrund mit sich bringen, durchaus wahr und halten diese für ungerecht.

    Einer ist einer zu viel!
    Es ist etwas, was jeden Tag passiert. Rassismus im Bus, in der Bahn, in Freundeskreisen, im Büro, in Supermärkten. Wohin man auch sieht und wohin man auch geht. In dem Film berichten Jugendliche von ihren Erfahrungen mit Rassismus, sie erklären was „Black Lives Matter“ eigentlich bedeutet und wie jede*r von uns dagegen vorgehen kann.

    Wie rassistisch sind wir?
    Wie denken Weiße über Rassismus? Die Straßenumfrage zeigt, dass sich vor allem junge Menschen häufig einer Verantwortung und Betroffenheit bewusst sind. Doch es wird auch deutlich, dass es an vielen Stellen auch an Aufklärung und Problembewusstsein fehlt.

    Wer wird ausgegrenzt?
    Die fiktive Fernsehshow parodiert Vorurteile der weißen Mehrheitsgesellschaft. In Einspielern werden die Folgen von Vorurteilen, Rassismus in Machtpositionen und in radikalisierter Form gezeigt.

    Schweigemahl
    Anhand ausdrucksstarker Bilder von Alltagsrassismus erzählt der Film von einer deutschen Familie mit Schwarzer Mutter und weißem Vater, die als Theater-Schauspielerin und -Regisseur arbeiten – und ihrem Reflexionsprozess, dass auch in einer von Diversität geprägten Familie unterschwelliger und offensichtlicher Rassismus omnipräsent stattfindet. Ein Aufruf, die eigenen Rassismen anzuerkennen und die immer noch währende strukturelle Ungleichbehandlung zu hinterfragen.

    Weil wir Schwarz sind – Black-Lives-Matter-Demonstration in Düsseldorf
    20.000 Menschen demonstrieren anlässlich des Todes des Afroamerikaners George Floyd. Der Film dokumentiert die Kraft der Demonstration und lässt Schwarze junge Menschen zu Wort kommen. Er zeigt ihre Motivation sich zu zeigen und zu kämpfen, erzählt ihre rassistischen Verletzungen in der Vergangenheit, ihre Wut und ihren Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit und ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland.

    Nicht heimisch – Black-Lives-Matter-Demonstration in Wuppertal
    Deutschland ist ihre Heimat und trotzdem fühlen sie sich nicht heimisch. Sie erleben Rassismus als Schwarze und PoC und demonstrieren dagegen. Sie erzählen von ihren individuellen Rassismus-Erfahrungen genauso wie vom strukturellen Rassismus, der sie betrifft und erklären Lösungen, die sie in Bildung, im Dialog und in der Reflexion von White Privilege sehen. Am Ende steht ihr Appell an alle: „Schritt für Schritt Rassismus erkennen und bekämpfen.“

    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten
    Die Autorin Alice Hasters liest aus ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“. Der Film fasst wichtige Aspekte von Rassismen in Deutschland und Weißen Privilegien zusammen. Außerdem werden Schwierigkeiten Schwarz-Weißer Liebesbeziehungen thematisiert.

    Chances
    Junge Afro-Amerikaner sind im Vergleich zu weißen einem 3,6-fachen Risiko tödlicher Gewalt durch die US-Polizei ausgesetzt. Der Social-Spot prangert dies in eindringlicher Weise an.

    Be a man
    Der Social-Spot thematisiert die Lage junger Schwarzer Männer in den USA und klagt den Rassismus in der dortigen Justiz an.