150 Jahre Solinger Synagoge

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Aus Anlass des 150. Jahrestages der Einweihung der Solinger Synagoge wurde am Bunker an der Malteserstraße, der 1943 am Standort der zerstörten Synagoge errichtet worden war, die Stahlskulptur einer Fensterrose des Künstlers Michael Bauer-Brandes der Öffentlichkeit präsentiert. 84 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge erinnern sechs Davidsterne an die Geschichte des Ortes und der Solinger Synagogengemeinde. Für Oberbürgermeister Tim Kurzbach ein „Hoffnungsstrahl, dass jüdisches Leben in Deutschland, im Bergischen Land, in unserer Klingenstadt Solingen eine Zukunft hat.“

Auf der Projektwebseite des Max-Leven-Zentrums Solingen/Stadtarchiv finden sich neben Impressionen vom Festakt mit einem Pressespiegel auch eine Zeitleiste zur Geschichte der Synagoge und Stimmen aus der ehemaligen Gemeinde, die am Samstag in 10 Bannern als Ausstellung zu sehen waren und zukünftig über das Stadtarchiv ausleihbar sind.

Ein weiteres Projekt ist die virtuelle Rekonstruktion der Solinger Synagoge durch die Excit3D GmbH. Das 3D-Modell wird in den nächsten Wochen noch weiter entwickelt, so dass der Raum mit Hilfe einer VR-Brille betreten werden kann.

Foto: Daniela Tobias